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Handball: Pokal-Fieber in Köln - heiße Premiere um "riesigen" Titel bei Final Four

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Handball: Pokal-Fieber in Köln - heiße Premiere um "riesigen" Titel bei Final Four

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Heiße Premiere um „riesigen“ Titel

Vier Teams, ein Ziel: Das Final Four um den DHB-Pokal verspricht Hochspannung. Vor allem ein Team reist mit besten Erinnerungen an den Premieren-Ort Köln.
Enttäuschung bei den deutschen Handballern. Die 27:35-Niederlage gegen Frankreich bedeutet das WM-Aus im Viertelfinale. Nun kann sich das DHB-Team nur noch den fünften Platz sichern.
. SID
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von SID

Die rauschenden Handball-Feste in Köln kennt Johannes Golla bislang nur aus dem Fernsehen. Umso größer ist die Vorfreude des Nationalmannschaftskapitäns auf die „Dom-Premiere“ des Final Four um den DHB-Pokal.

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„Die riesige Arena, die in vier Fanlager aufgeteilt sein wird, der Jubel in den Ecken. Und dann dieser riesige Titel - den schreibt man sich gerne in die Biografie“, sagte der Anführer der SG Flensburg-Handewitt vor dem Pokal-Showdown.

Erstmals seit knapp 30 Jahren wird die Endrunde am Wochenende nicht mehr in Hamburg, sondern in Köln ausgetragen. Knapp 20.000 Fans sollen die Lanxess Arena an beiden Tagen in einen bebenden Handball-Tempel verwandeln.

Golla und Flensburg bekommen es im Halbfinale am Samstag mit den Rhein-Neckar Löwen zu tun. Anschließend spielen der deutsche Meister SC Magdeburg und die Pokalexperten des TBV Lemgo Lippe um das zweite Ticket für das Endspiel am Sonntag.

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Pokalfieber in Flensburg ausgebrochen

Bei den Flensburgern ist längst das Pokal-Fieber ausgebrochen. Der bislang letzte Pokalsieg liegt bereits acht Jahre zurück - das Kartenkontingent der SG-Fans war schnell vergriffen. „Es wird emotional, es wird richtig Druck auf dem Kessel sein“, prognostizierte SG-Trainer Maik Machulla im NDR.

2014 feierte der Verein mit dem Triumph in der Champions League den größten Erfolg seiner Geschichte - und die Chancen auf den nächsten Titel stehen zumindest auf dem Papier gut: Seit 21 Pflichtspielen ist die SG ungeschlagen.

Die Löwen hingegen verabschiedeten sich zuletzt nach vier Niederlagen in Folge aus dem Titelrennen der Bundesliga. Trainer Sebastian Hinze spricht von einer „Krise“.

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Zwei Top-Teams fehlen im Final Four

Dass mit Titelverteidiger und Rekordsieger THW Kiel sowie Bundesliga-Spitzenreiter Füchse Berlin zwei absolute Top-Teams fehlen, trübt die Stimmung der Veranstalter keineswegs.

„Dieser Wettbewerb wird sehr ernst genommen. Es wollen alle Teams dabei sein. Das ist eines unserer Erfolgsrezepte“, sagte HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann dem SID.

Die Handball Bundesliga (HBL) hat sich mit dem Standortwechsel von der Elbe an den Rhein, wo seit mehr als einem Jahrzehnt auch das Finalturnier der Königsklasse ausgetragen wird, nicht nur Freunde gemacht. Die Arena vollzumachen, war kein Selbstläufer.

„In Hamburg sind wir in vielen Bereichen allerdings an unsere Grenzen gestoßen“, erklärte Bohmann in der Handballwoche und ergänzte: „Wir werden Hamburg vermissen und gehen definitiv mit einem weinenden Auge aus dieser fantastischen Stadt. Für uns war es aber an der Zeit, weiterzuziehen.“

Lemgo-Coach hofft auf Heimvorteil

Mit der proppenvollen Arena sollen in knapp 40 Ländern ähnliche Fernsehbilder wie bei deutschen WM- und EM-Spielen in Köln verbreitet werden.

Underdog Lemgo, zum dritten Mal in Folge beim Final Four dabei und das einzige Team aus NRW, hofft dabei auch auf einen Heimvorteil. „Ich erwarte, dass ein Großteil der Zuschauer hinter uns stehen wird“, sagte Trainer Florian Kehrmann im WDR.

Die Magdeburger möchten dagegenhalten. Schon nach der Auslosung hatte Geschäftsführer Marc-Henrik Schmedt angekündigt, dass sich „halb Magdeburg auf den Weg nach Köln machen“ werde.

Der Rahmen, so viel scheint sicher, wird stimmen.