15 Vizeweltmeisterinnen und Debütantin Farrelle Njinkeu bilden das Aufgebot der deutschen Handball-Nationalmannschaft der Frauen für die beiden anstehenden EM-Qualifikationsspiele gegen Slowenien. Das erste Duell findet am 4. März (Mittwoch/18.00 Uhr/Dyn) in Cejle statt, im Rückspiel am 8. März (Sonntag/15.30 Uhr/ProSieben Maxx und Dyn) hat die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) in Heidelberg Heimrecht.
Handball: Vizeweltmeisterinnen in EM-Quali mit Neuling Njinkeu
Handball: Vizeweltmeisterinnen in EM-Quali mit Neuling Njinkeu
"Die Vorfreude ist groß, nach der Heim-WM wieder mit der Mannschaft zu arbeiten. Wir haben im Dezember mit unserem Auftreten eine gute Basis für die Zukunft gelegt. Wir wollen die nächsten Schritte gehen, um uns weiter in der Weltspitze zu etablieren", sagte Bundestrainer Markus Gaugisch: "Denn die Entwicklung der eigenen Leistung in allen Bereichen endet nicht mit der Silbermedaille. Außerdem ist klar: Wir wollen uns mit zwei Siegen gegen Slowenien qualifizieren."
Aus Deutschlands Silberteam bei der zurückliegenden WM fehlt lediglich Mareike Thomaier. Die Rückraumspielerin der HSG Bensheim/Auerbach Flames fällt verletzt aus.
Njinkeus Nominierung beschrieb Gaugisch als Belohnung. "Wir beobachten Farrelle und ihre Entwicklung schon länger. Sie spielt seit Sommer in der ersten Bundesliga, hat sich schnell an das Niveau gewöhnt und zeigt gute Leistungen. Daher hat sie sich die Nominierung absolut verdient", sagte der Coach über die 19-Jährige von der HSG Blomberg-Lippe.