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Handball-WM 2023: Marokko lässt Torhüter Yassine Idrissi abblitzen - Ikone reagiert verärgert

Zoff! Star tritt nach WM-Aus zurück

Marokko will bei der Handball-WM überraschen. Dabei fehlt ein langjähriges Mitglied im Kader - und zeigt sich entsprechend frustriert.
Am 11. Januar startet die Handball-Weltmeisterschaft in Polen und Schweden. Wer sind die Favoriten? Wer sind die Stars? Sport1 gibt einen ersten Einblick.
Marokko will bei der Handball-WM überraschen. Dabei fehlt ein langjähriges Mitglied im Kader - und zeigt sich entsprechend frustriert.

Yassine Idrissi hat 16 Jahre das Tor der marokkanischen Handball-Nationalmannschaft gehütet.

Bei der anstehenden WM in Polen und Schweden fehlt der Routinier allerdings im Aufgebot. Das Pikante daran: Er erhielt keine Mitteilung vonseiten seines Verbandes. Daraus zog er nun die Konsequenz und verkündete sein Karriereende.

„Das ist das Ende einer 16-jährigen Geschichte! Da ich nichts mehr vom marokkanischen Verband gehört habe, beende ich mein Abenteuer mit der marokkanischen Nationalmannschaft. Traurig, dass ich auf diese Weise vor die Tür gesetzt wurde, aber stolz darauf, meinem Land gedient zu haben“, schreibt er bei Instagram.

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Deutliche Worte von dem 38-Jährigen, der in der Vergangenheit starke Leistungen wie bei der Handball-WM in Ägypten 2021 gezeigt hat.

Marokko als WM-Underdog mit großen Zielen

Marokko qualifizierte sich zum insgesamt achten Mal für eine Handball-Weltmeisterschaft. Das gelang auch wegen Idrissi, der bei den Qualifikationsspielen brillierte.

Bei den Titelkämpfen streben sie nach der Bronzemedaille bei der Afrikameisterschaft 2022 eine bessere WM-Platzierung an als noch vor zwei Jahren. Damals hatten sie sich nach 14-jähriger Abwesenheit erstmals wieder für die interkontinentalen Titelkämpfe qualifiziert.

Am Ende reichte es durch Siege gegen Südkorea und Angola lediglich zu Rang 29.

Allerdings warten bereits in der Gruppenphase harte Gegner. Ägypten und Kroatien sind die klaren Favoriten und träumen von einer WM-Medaille.

So wird die Auftaktpartie am Freitag, den 13. Januar, gegen die USA vermutlich das entscheidende Spiel sein, wenn sich Marokko das dritte Ticket für die Hauptrunde sichern will.

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