Anzeige
Home>Internationaler Fußball>

FIFA: Cardiff City muss Ablöse für Emiliano Sala an Nantes zahlen

Internationaler Fußball>

FIFA: Cardiff City muss Ablöse für Emiliano Sala an Nantes zahlen

Anzeige
Anzeige

Cardiff muss Ablöse für Sala zahlen

Cardiff muss Ablöse für Sala zahlen

Der englische Zweitligist Cardiff City muss für den verunglückten Emiliano Sala ein Millionensumme an dessen Ex-Verein überweisen. Das entscheidet die FIFA.
Emiliano Sala: Cardiff City legt Berufung beim CAS ein
Emiliano Sala: Cardiff City legt Berufung beim CAS ein
© Getty Images
. SPORT1
. SPORT1
von SPORT1

Der Fußball-Weltverband FIFA hat den englischen Zweitligisten Cardiff City dazu aufgefordert, eine Ablösesumme für den im Januar bei einem Flugzeugunglück verstorbenen Emilliano Sala an den FC Nantes zu überweisen.

 Das entschied das Players' Status Committee des Weltverbandes FIFA am Montag. 

Es geht um eine Summe von sechs Millionen Euro. Dieser Betrag entspreche der von beiden Vereinen festgelegten ersten Zahlungs-Rate, erklärte die FIFA. Die FIFA hatte bereits am 25. September eine Kommission einberufen, um in der Streitfrage zwischen den beiden Vereinen zu entscheiden. 

Cardiff hatte sich zuvor geweigert, die ursprünglich vereinbarte Ablösesumme von 17 Millionen Euro zu zahlen - Nantes hatte daraufhin im Februar Klage eingereicht. 

Beide Vereine können gegen die Entscheidung der FIFA vor dem Court of Arbitration for Sport (CAS) Einspruch erheben. 

Lesen Sie auch

Der 28-jährige Sala war am 21. Januar beim Absturz einer Privatmaschine über dem Ärmelkanal ums Leben gekommen.

Er befand sich auf dem Weg zu seinem neuen Klub in Cardiff, der den Argentinier zwei Tage zuvor von Nantes verpflichtet hatte. 

Nach Angaben der britischen Untersuchungsbehörde AAIB war eine Kohlenmonoxidvergiftung die Ursache für den Absturz der Maschine, in der Sala und der bis heute verschollene Pilot David Ibbotson saßen. Bei den Beratungen über den Streitfall habe das Players' Status Committee niemals die spezifischen und einzigartigen Umstände dieser tragischen Situation aus den Augen verloren, hieß es in einem Statement der FIFA.