Int. Fußball>

FIFA plant Regulierung der Beraterprovisionen bei Transfers

FIFA will Berater-Wucher verhindern

Immer wieder sorgen Spielerberater mit teils überhohen Provisions-Forderungen für Aufsehen. Die FIFA will die Provisionen für nun beschränken.
Mino Raiola attackiert Ole Gunnar Solskjaer
Mino Raiola attackiert Ole Gunnar Solskjaer
© Getty Images
Sportinformationsdienst
Immer wieder sorgen Spielerberater mit teils überhohen Provisions-Forderungen für Aufsehen. Die FIFA will die Provisionen für nun beschränken.

Der Fußball-Weltverband FIFA plant ab der nächsten Saison eine Regulierung der Beraterprovisionen bei Transfers. Dies gab die FIFA am Mittwoch nach einer Sitzung der Kommission für Interessengruppen im Fußball bekannt.

Demnach soll ein Berater künftig an einem Transfer maximal zehn Prozent Provision der Transfergebühr erhalten. Auch die Wiedereinführung eines verbindlichen Lizensierungssystems für Agenten ist geplant.

Die FIFA errichtete bereits ein Clearing House, eine Abrechnungsstelle, um die finanzielle Abwicklung zwischen Vereinen und Beratern zu steuern und zu überwachen.

Anzahl Leihspieler wird geregelt

Ab der nächsten Saison soll außerdem die Anzahl an Leihspielern ab 22 Jahren geregelt werden. Demnach dürfen maximal jeweils acht Spieler geliehen und verliehen werden, ab 2022/2023 sollen es jeweils sechs sein. Zwischen zwei Vereinen dürfen nur noch je drei Spieler geliehen und verliehen werden.

Die Vorschläge werden dem FIFA-Council auf der Sitzung am 24. Oktober in Shanghai vorgestellt.