Cruyff-Sohn doch nicht Ecuador-Coach

Cruyff-Sohn doch nicht Ecuador-Coach

Jordi Cruyff tritt als Nationaltrainer Ecuadors zurück. Der Niederländer wird im Januar präsentiert, wegen der Coronakrise fand seitdem kein Länderspiel statt.
Jordi Cruyff tritt als Nationaltrainer von Ecuador zurück
Jordi Cruyff tritt als Nationaltrainer von Ecuador zurück
© Imago
. SID
von SID
am 24. Juli

Der ehemalige niederländische Nationalspieler Jordi Cruyff ist bei seinem Engagement als Nationaltrainer von Ecuador noch vor seinem ersten Spiel zurückgetreten. Dies teilte der ecuadorianische Fußballverband (FEF) am Donnerstag mit.

Der Sohn der niederländischen Fußball-Ikone Johan Cruyff hatte sein Amt im Januar diesen Jahres angetreten, wegen der Corona-Pandemie fanden seitdem aber keine Länderspiele statt.

Cruyff während Coronakrise in Europa

Über die Gründe des plötzlichen Rücktritts wurde zunächst nichts bekannt. Jordi Cruyff hatte sich in den vergangenen Monaten wegen der Coronakrise in Europa aufgehalten, sollte aber ab dem 17. Juli in Ecuadors Hauptstadt Quito seine Arbeit vor Ort fortsetzen. Doch dazu kam es nicht. 

Zwei Wochen vor dem 46-Jährigen war in Antonio Cordon auch der Sportdirektor des Verbandes bereits zurückgetreten. Diese offene Planstelle will die FEF erstmal schließen, bevor sie mit der Nachfolgersuche für Cruyff beginnt.

Der ehemalige Mittelfeldspieler des FC Barcelona und von Manchester United arbeitete nach seiner Spieler-Karriere als Coach in Israel und China, ehe er Ecuador als Nachfolger des Kolumbianers Hernan Dario Gomez zur WM 2022 in Katar führen sollte.