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Casillas feiert letzten Titel

Casillas feiert letzten Titel

Iker Casillas kann einen bewegenden letzten Titel seiner Karriere feiern. Mit dem FC Porto ist er portugiesischer Meister. Er könnte sogar noch einen Einsatz bekommen.
Iker Casillas feiert mit Porto den portugiesischen Meistertitel
Iker Casillas feiert mit Porto den portugiesischen Meistertitel
© Imago
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von SPORT1

Torhüter-Legende Iker Casillas kann seine hoch dekorierte Laufbahn als Profifußballer mit einem bewegenden Titel beenden. Mit einem 2:0-Erfolg über Sporting Lissabon machte der FC Porto den 20. portugiesischen Meistertitel zwei Spieltage vor Schluss perfekt. 

Der Spanier hat einen großen Schock-Moment hinter sich, was diesen letzten Triumph in seiner Karriere ganz besonders macht. Ende April 2019 erlitt der Weltmeister von 2010 einen Herzinfarkt. Kurz zuvor erst hatte er seinen Kontrakt mit dem portugiesischen Spitzenklub verlängert.

Porto ließ den langjährigen Stammkeeper von Real Madrid nicht fallen. Er durfte zumindest als Backup-Keeper seinen Vertrag erfüllen. 

Twitter-Gemeinde fordert letzten Casillas-Einsatz

Zu Einsatzzeit kam der fünfmalige Welttorhüter in der laufenden Spielzeit jedoch nicht. Noch nicht. Denn auf Twitter fordern Fans unter dem Hashtag #IkerCampeão eine oder mehrere letzte Einsatzminuten für den dreimaligen Champions League-Sieger.

Bei noch zwei verbliebenen Spielen und dem bereits fix gemachten Titel ist diese Hoffnung der Anhänger nicht unrealistisch. "Ich bedanke mich bei allen ‚Portistas‘ für diese Bewegung. Am liebsten würde ich jetzt direkt spielen“, sagte der 39-Jährige überwältigt.

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Es wäre sein erster Einsatz seit 14 Monaten - und gleichzeitig sein letzter. Bereits im Februar gab er sein inoffizielles Karriereende bekannt. 

Den Gewinn der Meisterschaft feierte Casillas mit seinen Jungs auch ohne Spielminuten gebührend. "Als 'Portista' fühle ich mich wie ein Meister, aber meine Kollegen haben es erarbeitet", erkennt er an.

Er hält sich derzeit bedeckt, wohin seine Karriere nun hingehen wird. Erst Juni zog er seine Kandidatur als Präsident des Spanischen Fußballverbands (RFEF) zurück.