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Strategiepapier für Frauenfußball

Strategiepapier für Frauenfußball

Die europäische Klubvereinigung ECA will sich künftig stärker für Gleichberechtigung im Fußball engagieren.
ECA um Lyon-Boss Aulas (r.) entwickelt Strategiepapier
ECA um Lyon-Boss Aulas (r.) entwickelt Strategiepapier
© AFP/SID/VILLAR LOPEZ
SID
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von SID

Die europäische Klubvereinigung ECA will sich künftig stärker für Gleichberechtigung im Fußball engagieren.

Unter dem Titel "Be a Changemaker" veröffentlichte die bislang hauptsächlich bei den Männern in Erscheinung getretene ECA am Montag erstmals ein Strategiepapier für den Frauenfußball. Damit sollen Leitplanken geschaffen werden, durch die der Frauenfußball "nachhaltig wachsen, gedeihen und letztendlich florieren" kann, heißt es in der Pressemitteilung. 

"Die vollständige Gleichstellung der Geschlechter im Fußball ist ein ehrgeiziges Ziel, aber eines, das wir begrüßen", sagte ECA-Geschäftsführer Charlie Marshall, "die Vereine haben die Möglichkeit, dies voranzutreiben." Das Strategiepapier beinhaltet sechs zentrale Ziele wie die Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung, eine Verbesserung der Nachwuchsförderung oder die Erleichterung der Gründung neuer Vereine.

Schlussendlich soll mithilfe der Teilziele ein derart "weitreichendes, robustes und einflussreiches Ökosystem" für den Frauenklubfußball geschaffen werden, dass der gleiche Grad an Professionalisierung wie bei den Männern entsteht. Er sei sich sicher, "dass der Frauenklubfußball in Europa alle unsere Erwartungen übertreffen kann", sagte Jean-Michel Aulas, Präsident von Olympique Lyon und Vorsitzender des ECA-Frauenfußballkomitees.