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Fix! Schweiz findet Petkovic-Nachfolger - Murat Yakin neuer Nationaltrainer

Neuer Schweizer Nationaltrainer fix

Nach dem Abschied von Vladimir Petkovic präsentiert die Schweiz einen Nachfolger. In Deutschland ist der neue Nati-Coach kein Unbekannter.
Thiago Alcantara wird für seine aufmunternde Geste für einen Gegenspieler nach dem Halbfinaleinzug der Spanier gegen die Schweiz gefeiert.
Nach dem Abschied von Vladimir Petkovic präsentiert die Schweiz einen Nachfolger. In Deutschland ist der neue Nati-Coach kein Unbekannter.

Die Suche nach einem neuen Coach bei den Eidgenossen ist beendet: Der ehemalige Stuttgarter und Lauterer Profi Murat Yakin ist neuer Nationaltrainer der Schweiz.

Der 46-Jährige unterzeichnete am Montag einen bis Ende der WM-Qualifikation 2022 gültigen Vertrag mit Option auf Verlängerung. Der gebürtige Basler wechselt ab sofort vom Zweitligisten FC Schaffhausen zum Schweizerischen Fußballverband (SFV).

Neuer Job für Yakin “große Ehre und Freude”

Yakin tritt bei den Eidgenossen die Nachfolge von Vladimir Petkovic an, der zum französischen Ligue-1-Klub Girondins Bordeaux wechselte. 

“Die Nati war für mich schon als Spieler eine Herzensangelegenheit”, sagte Yakin, “es ist eine große Ehre und Freude für mich, unser Land nun auch als Trainer vertreten zu dürfen. Ich bin überzeugt, dass wir mit diesem tollen Team die WM-Qualifikation schaffen und weitere Erfolge feiern werden.”

Seit dem Abschied von Petkovic lief die Suche nach einem Nachfolger beim SFV auf Hochtouren. In den Schweizer Medien wurden zeitweise auch große Namen, wie etwa Arsène Wenger oder Joachim Löw gehandelt. Nun machte Yakin das Rennen.

SFV-Präsident Dominique Blanc lobte den neuen Coach der "Nati", "weil er unseren Schweizer Weg verkörpert. Modern, mit eigenen und mutigen Ideen und Konzepten. Er steht für Kontinuität in unserer Nati, aber zugleich auch dafür, dieses Team für eine erfolgreiche Zukunft weiterzuentwickeln".

Petkovic schreibt mit der Schweiz bei der EM Geschichte

Yakin war vor seiner Station in Schaffhausen als Coach beim Grasshopper Club Zürich, dem FC Basel, dem FC Sion, dem FC Luzern und dem FC Thun tätig gewesen. Außerdem stand er in Diensten von Spartak Moskau.

Petkovic hatte die Eidgenossen bei der EURO durch einen Erfolg über Weltmeister Frankreich im Elfmeterschießen erstmals seit 1954 wieder in ein Viertelfinale bei einem großen Turnier geführt. Dort war das Team um Kapitän Granit Xhaka an Spanien im Elfmeterschießen unglücklich gescheitert.

Der 57 Jahre alte Petkovic hatte die Schweiz seit 2014 betreut. In der WM-Qualifikation absolvierte die Schweiz bereits zwei Spiele und steht in Gruppe C mit sechs Punkten auf Platz zwei hinter Europameister Italien.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)