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Erschütternder Prügel-Skandal in der Türkei! Schiedsrichter niedergeschlagen

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Erschütternder Prügel-Skandal in der Türkei! Schiedsrichter niedergeschlagen

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Prügel-Eklat um Schiri: Erdogan meldet sich

Schlimmer Vorfall in der ersten türkischen Fußball-Liga: Ein Schiedsrichter wird vom Präsidenten des MKE Ankaragücü tätlich angegriffen - weitere Gewaltszenen folgen. Die Süper Lig zieht Konsequenzen - sogar Präsident Erdogan und ein Ex-BVB-Star reagieren.
Schiedsrichter Halil Umut Meler wird vom Präsidenten des MKE Ankaragücü tätlich attackiert
Schiedsrichter Halil Umut Meler wird vom Präsidenten des MKE Ankaragücü tätlich attackiert
© IMAGO/Depo Photos
SPORT1
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von SPORT1
Schlimmer Vorfall in der ersten türkischen Fußball-Liga: Ein Schiedsrichter wird vom Präsidenten des MKE Ankaragücü tätlich angegriffen - weitere Gewaltszenen folgen. Die Süper Lig zieht Konsequenzen - sogar Präsident Erdogan und ein Ex-BVB-Star reagieren.

Ganz schlimme Szenen in der Süper Lig am Montagabend: Nach dem 1:1-Unentschieden zwischen MKE Ankaragücü und Caykur Rizespor ist Schiedsrichter Halil Umut Meler von Ankaragücü-Präsident Faruk Koca tätlich angegriffen worden.

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Als Reaktion auf den Eklat hat der türkische Fußballverband (TFF) den Spielbetrieb in der höchsten türkischen Spielklasse auf unbestimmte Zeit ausgesetzt.

„Dieser abscheuliche Angriff richtete sich nicht nur gegen Halil Umut Meler“, schrieb die TFF nach dem Vorfall: „Diese unmenschliche und verabscheuungswürdige Attacke richtete sich gegen alle Akteure des türkischen Fußballs.“

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Bilder, die in den sozialen Netzwerken kursieren, zeigen, wie Koca nach Schlusspfiff auf den Referee losging, diesem mit der Faust ins Gesicht schlug. Meler sank zu Boden, hielt die Hände vor das Gesicht, während sich Tumulte um ihn herum bildeten.

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Skandal in der Türkei: Präsident schlägt Schiri

Besonders verstörend: Auch weitere Beteiligte traten dem FIFA-Schiedsrichter noch gegen den Kopf, während er auf dem Boden lag.

Erst nach einer Weile löste sich die Menschentraube auf, Schiedsrichter Meler wurde von Sicherheitskräften umringt und in die Kabine gebracht. Unter seinem linken Auge hatte sich eine starke Schwellung gebildet, der Unparteiische wurde ins Krankenhaus gebracht.

Ankaragücüs Präsident Koca und die weiteren Täter wurden laut dem türkischen Justizminister und dem Innenminister festgenommen.

Zuvor hatte Rizespor durch einen Last-Minute-Treffer in der 97. Minute für den späten Ausgleich gesorgt. Ankaragücü war durch Olimpiu Vasile Morutan früh in Führung gegangen (14.).

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SüperLig pausiert nach Attacke

Ankaragücü-Stürmer Ali Sowe kassierte in der 50. Minute die Gelb-Rote-Karte. Adolfo Gaich glich aus. Kurz zuvor hatte auch Rizespor-Profi Emir Han Topcu die Gelb-Rote-Karte gesehen (90.+5).

Was genau zum Gewaltausbruch von Ankaragücü-Präsident Koca führte, ist bislang unklar. Mehrere prominente Stimmen meldeten sich nach dem Vorfall zu Wort, darunter sogar der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan.

„Sport bedeutet Frieden und Brüderlichkeit. Sport ist unvereinbar mit Gewalt. Wir werden niemals zulassen, dass Gewalt im türkischen Sport Einzug hält“, schrieb der 69-Jährige bei X.

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Auch der frühere Borussia-Dortmund-Star Nuri Sahin zeigte sich angesichts des Vorfalls fassungslos: „Ich verurteile die Tat auf unseren Schiedsrichter Halil Umut Meler und wünsche ihm eine baldige Genesung“, erklärte der derzeitige Trainer vom türkischen Erstligisten Antalyaspor.

Auch Erdogan und Ex-BVB-Star erschüttert

Bereits vor der nunmehr bereits vollzogenen Aussetzung des Spielbetrieb hatten türkischen Medien zufolge die Schiedsrichter in der Süper Lig einen Streik für das kommende Wochenende ins Auge gefasst.

Der türkische Verband soll zudem zu einer Sondersitzung zusammenkommen, um über das weitere Vorgehen zu beraten.