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Gegenwind für Ronaldo nach provokanten Aussagen zu Haaland: „Verbitterte Mann“

Gegenwind für CR7: „Verbitterter Mann“

Cristiano Ronaldo prophezeit der Saudi Pro League weiterhin eine Entwicklung in Richtung Weltspitze - und erntet Kritik. Auch provokante Aussagen zu Haaland fallen dem Superstar auf die Füße.
Der Aufschrei war groß, als sich im vergangenen Sommer zahlreiche Topstars dazu entschieden, dem großen Geld nach Saudi-Arabien zu folgen. Ein halbes Jahr später könnte sich das Blatt schon wieder wenden. Bei einigen Akteuren läuft es überhaupt nicht rund, mit Jordan Henderson hat sich der erste Spieler schon wieder nach Europa verabschiedet
Cristiano Ronaldo prophezeit der Saudi Pro League weiterhin eine Entwicklung in Richtung Weltspitze - und erntet Kritik. Auch provokante Aussagen zu Haaland fallen dem Superstar auf die Füße.

Cristiano Ronaldo hebt die Saudi Pro League in neue Höhen - und eckt nicht nur damit an, sondern auch mit provokanten Äußerungen in Richtung der gegenwärtigen Ausnahme-Goalgetter wie zum Beispiel Erling Haaland!

„Ich spiele seit einem Jahr da und ich weiß, worüber ich spreche. Ich denke, im Moment sind wir besser als die französische Liga“ behauptete der Portugiese bei der Verleihung der Globe Soccer Awards in Dubai.

Damit würde die Liga laut dem Profi von Al-Nassr im europäischen Vergleich zu einer Top-fünf-Liga der UEFA-Rangliste gehören. Grund dafür sei, dass in der Ligue 1 nur „zwei, drei Teams auf einem guten Level“ geben würde.

Doch der fünfmalige Gewinner des Ballon d‘Or prophezeit der Liga weiterhin eine Entwicklung zur Weltspitze. In den nächsten Jahren werde sich die Liga zu einer der drei, vier besten Ligen der Welt entwickeln.

Eine Einschätzung, für die Ronaldo in den sozialen Netzwerken Spott erntete: „Zehn Tore in Saudi-Arabien zählen so viel wie ein Tor in Europa, mein Lieber“, hieß es etwa auf X, während ein anderer User meinte: „Die Ligue 1 hat aber mehr als 150 Fans“.

Ein weiterer frotzelte: „Witzbold. Wir wissen doch alle, dass er ein bezahlter Fußball-Influencer für die Saudis ist.“ Aus der Ligue 1 dagegen gab es noch keine Reaktion auf die Aussagen.

Ronaldo bereut Saudi-Wechsel nicht

Ronaldo dürfte es einerlei sein: Während Jordan Henderson Saudi-Arabien bereits nach einem halben Jahr wieder verlassen hat und weitere Profis mit einer Flucht im Winter liebäugeln, bereut er seinen Wechsel nicht.

„Ich denke, es war ein guter Wechsel. Ich fühle mich so glücklich“, versicherte der 38-Jährige und zeigte sich stolz, Top-Stars wie Kylian Mbappé, Erling Haaland und Harry Kane im Rennen um die meisten Tore im Kalenderjahr 2023 ausgestochen zu haben (54 Treffer in 59 Einsätzen).

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„Ich war dieses Jahr der beste Torschütze, man muss es sich nur vorstellen, junge Bestien wie Haaland zu schlagen. Ich bin stolz. Und ich werde bald 39″, tönte der Europameister von 2016.

Reaktionen auf Ronaldo: „Dieser verbitterte Mann“

Tatsächlich erzielte Ronaldo 2023 saisonübergreifend 34 Tore in 34 Ligaspielen für Al-Nassr, Haaland traf im gleichen Zeitraum in 35 Premier-League-Spielen 29 Mal für Manchester City.

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In der Liga zeigt sich der Stürmer auch in dieser Saison dominant. Nach 18 Spielen erzielte Ronaldo 20 Tore und bereitete neun weitere vor.

Doch auch die Aussagen zu seiner Torquote stießen den Fans bei Social Media sauer auf: „Mit Toren in Saudi-Arabien lässt sich nicht wirklich angeben, Bro“, schrieb ein User bei X.

„Zehn Tore in Saudi-Arabien zählen so viel wie ein Tor in Europa, mein Lieber“, hieß es an anderer Stelle, während ein weiterer User meinte: „Dieser verbitterte Mann sieht sich immer im Wettbewerb mit anderen. Ein Teenager wie Haaland bereitet ihm schlaflose Nächte.“