Traurige Nachricht aus Norwegen. Der Ex-Fußball-Profi Mounir Hamoud ist am Montag im Alter von 39 Jahren verstorben. Der Norweger mit marokkanischen Wurzeln starb an einem Herzinfarkt.
Ex-Fußball-Profi Mounir Hamoud stirbt am ersten Arbeitstag
Tragischer Tod von Ex-Fußball-Profi
Dabei sollte für ihn eigentlich genau an dem Tag ein neuer Lebensabschnitt beginnen. Nachdem er 2019 seine Karriere beim norwegischen Erstligisten Strömsgodset IF beendet hatte, sollte er am Montag in neuer Rolle in den Trainerstab seines Herzensklubs zurückkehren.
Hamoud war 2012 nach sechs Jahren bei Bodö/Glimt nach Strömsgodset gewechselt und hatte im folgenden Jahr den Meistertitel gefeiert. Über die Jahre war der Linksverteidiger zum Publikumsliebling avanciert und absolvierte insgesamt 143 Partien für den Klub. 2014 spielte er sogar mit Arsenal-Star Martin Odegaard zusammen, bevor dieser zu Real Madrid wechselte.
Spendenaufruf für Familie: Hamoud hinterlässt fünf Kinder
Nach seinem Karriereende 2019 war er zuletzt vier Jahre lang in der Spielerentwicklung des norwegischen Verbands tätig, ehe er zu seinem alten Verein zurückkehren wollte.
Von seinem Klub wurde Hamoud in einer rührenden Mitteilung verabschiedet: „Das ist eine brutale und schockierende Nachricht. Mit Mounir haben wir einen wirklich einzigartigen Mitmenschen verloren“, schrieb der Verein: „Er war freundlich, großzügig, integrativ und positiv. Er war fachlich kompetent und inspirierend. Jemand, der sich kümmerte und mitmachte. Jemand, auf den wir uns alle gefreut haben, jemanden, für den wir alle nur gute und warme Gefühle hegen.“
Weiter drückte Strömsgodset sein Beileid an Hamouds Familie aus. Der Ex-Profi hinterlässt neben seiner Frau noch fünf Kinder: „Unsere Gedanken sind in erster Linie bei Mounirs Familie und den Hinterbliebenen, die sich in einer sehr schwierigen Situation befinden. Sie haben einen Vater, Ehemann, Bruder, Sohn und ein liebes Familienmitglied verloren.“
Außerdem teilte der Klub einen Spendenaufruf zur Unterstützung der Hinterbliebenen. Über 500 Spender nahmen bisher daran teil, sodass bislang knapp 18.000 Euro zusammen kamen.