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Nach Rassismus-Eklat: Prestianni wohl ohne Zukunft bei Benfica

Nach Rassismus-Eklat: Prestianni wohl ohne Zukunft bei Benfica

Trainer José Mourinho will den Argentinier nicht mehr einsetzen, sollten sich die Vorwürfe bestätigen.
Prestianni im Wortgefecht mit Vinicius Junior
Prestianni im Wortgefecht mit Vinicius Junior
© AFP/SID/PATRICIA DE MELO MOREIRA
Trainer José Mourinho will den Argentinier nicht mehr einsetzen, sollten sich die Vorwürfe bestätigen.

Gianluca Prestianni hat nach dem Rassismus-Eklat wohl keine Zukunft mehr beim portugiesischen Fußball-Rekordmeister Benfica Lissabon. Wie José Mourinho erklärte, wird der Argentinier nicht mehr unter ihm als Trainer spielen, sollten sich die Vorwürfe nach der Untersuchung der Disziplinargremien der UEFA bewahrheiten.

„Die Unschuldsvermutung ist ein Recht, aber ich muss viele ‚Wenns‘ voranstellen“, sagte Mourinho auf einer Pressekonferenz am Sonntag: „Als Bürger lehne ich jede Form von Vorurteilen oder Dummheit ab. Wenn, und ich wiederhole, wenn mein Spieler diese Grundsätze, meine und die von Benfica, nicht respektiert hat, ist seine Karriere unter einem Trainer namens José Mourinho und in einem Verein wie Benfica zu Ende.“

Prestianni soll im Hinspiel der Champions-League-Playoffs gegen Real Madrid den Brasilianer Vinicius Junior nach dessen Treffer beleidigt haben, bei dem Wortgefecht hielt er sich das Trikot vor den Mund. Die UEFA sperrte Prestianni daraufhin vorläufig für das Rückspiel in Madrid. Benficas Berufung wurde zurückgewiesen.