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Bizarre Szenen: Trump empfängt Messi - und spricht über Iran

Bizarre Szenen: Trump empfängt Messi

Nach dem MLS-Titel empfängt der US-Präsident das Team von Inter Miami. Trump hebt Lionel Messi als Schlüsselfigur des Erfolgs hervor.
Lionel Messi freut sich auf das Wiedersehen mit Thomas Müller im Finale des MLS-Cups. Der deutsche Fußballstar habe die Vancouver Whitecaps noch stärker gemacht, und der Argentinier erwartet somit ein schwieriges Spiel.
Nach dem MLS-Titel empfängt der US-Präsident das Team von Inter Miami. Trump hebt Lionel Messi als Schlüsselfigur des Erfolgs hervor.

US-Präsident Donald Trump hat Fußball-Superstar Lionel Messi und dessen Team Inter Miami CF im Weißen Haus empfangen. Anlass war der Gewinn des MLS Cup 2025.

Messi, der eine Einladung von Trumps Vorgänger Joe Biden zuvor aus terminlichen Gründen abgelehnt hatte, stand bei der Zeremonie am Donnerstag gemeinsam mit Trainer Javier Mascherano sowie Klub-Mitbesitzer Jorge Mas im Mittelpunkt.

Trump würdigte insbesondere die Rolle des Argentiniers beim Erfolg des Teams aus Florida, das im Finale mit 3:1 gegen die Vancouver Whitecaps FC gewonnen hatte.

Trump spricht über Iran - Messi klatscht

Trump, der die Veranstaltung mit Kommentaren zum Militäreinsatz im Nahen Osten eröffnete, nutzte den Empfang auch für einen Vergleich mit der brasilianischen Legende Pelé, der in den 1970er-Jahren bei New York Cosmos spielte. „Ich sollte das vielleicht nicht sagen, weil ich alt bin, aber ich habe Pelé spielen sehen“, sagte Trump: „Ich weiß nicht, vielleicht bist du besser als Pelé. Pelé war ziemlich gut.“

Messis Auftritt im Weißen Haus sorgte schnell für Aufsehen. Vor allem, weil Trump es nicht bei Ausführungen zum Sport beließ. Der US-Präsident sprach auch über den andauernden Konflikt im Iran. Er sprach davon, dass der Gegner „total zerstört“ werde, auf eine Art, „wie sie es noch nie erlebt haben“.

Als er das eigene Militär als die beste Armee der Welt anpries, klatschten auch Messi und Co.

„Messi nur Kulisse für Trumps Launen“

„Lionel Messi schaut verlegen zu, als Trump bei einer Zeremonie im Weißen Haus Cristiano Ronaldo und die ‚Zerstörung der iranischen Raketen‘ erwähnt", schrieb die Daily Mail.

The Guardian titelte: „Messi und Inter Miami waren nur Kulisse für Trumps Launen bei ihrem Besuch im Weißen Haus.“ Trump sprach auch über einen möglichen Konflikt mit Kuba und die US-Wirtschaft: „Währenddessen starrten Luis Suárez, Messi und alle anderen Spieler aus Miami hinter ihm nur verständnislos zu.“

Er habe viele großartige Spieler in die Welt des Sports kommen sehen, so Trump, als er auf die Athleten zu sprechen kam. „Sie kommen zu den Yankees oder zu den Dodgers … und es gibt einen riesigen Aufruhr. Alles ist toll, aber sie gewinnen nicht. Dieser Mann hier hat gewonnen“, sagte er und deutete auf Messi: „Leo, du kamst und hast gewonnen.“

Die Miami-Profis überreichten dem Präsidenten als Geschenk ein Trikot mit der Nummer 47 aus dem charakteristischen pinken Heimdress – ein Verweis auf Trumps Rolle als 47. Präsident der Vereinigten Staaten. Der Präsident hob zudem mehrere Spieler hervor, darunter den uruguayischen Angreifer Luis Suárez sowie die Argentinier Tadeo Allende und Rodrigo De Paul.

Mas betonte bei der Zeremonie die Entwicklung des Klubs seit seiner Gründung 2020. „Inter Miamis globaler Erfolg ist nicht nur Lionel Messi zu verdanken, sondern diesen Männern hinter dir, die die Kultur des Fußballs in den Vereinigten Staaten für immer verändert haben“, sagte Mas: „Wir können mit den Großen mithalten.“

---- mit Sport-Informations-Dienst