Es sollte ein Tag unfassbarer Erleichterung für Eliot Matazo werden – der nach kurzer Zeit jedoch mit einem brutalen Tiefschlag endete.
Schlimmer kann es für einen Fußballer kaum kommen
Comeback endet im Horror
Am vorletzten Spieltag der zweiten englischen Liga stand Matazo in der Startelf von Hull City. Es war sein erster Einsatz seit über einem Jahr – genauer gesagt seit dem 26. Februar 2025.
Nur einen Monat nach seinem Wechsel von der AS Monaco hatte sich der 24-jährige Belgier eine Kreuzbandverletzung zugezogen und musste lange pausieren. Nachdem er im bisherigen Saisonverlauf ohne Einsatz geblieben war, sollte mit dem Spiel gegen Charlton Athletic im Saisonendspurt endlich ein Aufwärtstrend bei Matazo einsetzen.
Doch nach nur wenigen Minuten auf dem Platz ereignete sich ein Fiasko. Matazo ging am eigenen Strafraum zu Boden, woraufhin seine Mitspieler schnell das medizinische Personal herbeiriefen.
Klub bestätigt die schlimmsten Befürchtungen
Zwar musste Matazo lange behandelt werden, einige Laufübungen an der Seitenlinie und eine kurzzeitige Rückkehr auf den Platz ließen jedoch zunächst hoffen, dass es sich nur um einen Schockmoment handelte.
In der elften Minute musste der defensive Mittelfeldspieler schließlich aber doch ausgewechselt werden. Die schlimmsten Befürchtungen bestätigten sich wenig später.
„Der Klub kann bestätigen, dass sich Eliot Matazo ein zweites Mal einen Riss des vorderen Kreuzbandes zugezogen hat – diesmal im rechten Knie“, schrieb Hull City in den sozialen Medien. Weiter versicherte der Klub: „Wir sind alle bei dir, Eliot.“
Hull patzt im Aufstiegsrennen
Ohne Matazo ging die Partie mit 1:2 verloren und versetzte Hull somit einen deutlichen Rückschlag im Playoff-Rennen. Als Tabellensiebter würden die Tigers aktuell die Aufstiegsrunde verpassen, an der die Teams auf den Plätzen drei bis sechs teilnehmen.
Allerdings ist man mit 70 Zählern punktgleich mit dem AFC Wrexham auf Rang sechs sowie einen Punkt vor Derby County auf Rang acht.