Diese Bilder aus den Niederlanden sind nichts für schwache Nerven! Ex-Bundesligaprofi Lewis Holtby hat sich im Auswärtsspiel seines Klubs NAC Breda bei Fortuna Sittard am Samstag eine schwere Fleischwunde zugezogen und musste ausgewechselt werden.
Fast so schlimm wie Lienen! Holtby übel verletzt
Horror-Foul an Holtby
Nach etwas mehr als einer halben Stunde kollidierte Holtby an der Strafraumkante mit Fortuna-Verteidiger Justin Hubner, der mit gestrecktem Bein in den Zweikampf ging. Der Deutsche ging sofort zu Boden und hielt sich mit schmerzverzerrtem Gesicht das linke Schienbein – unverzüglich winkte er auch die Teamärzte von der Bank herbei.
Horror-Szene mit Holtby erinnert an Lienen
Im ersten Augenblick schien es noch unklar, was genau mit Holtby passiert war – doch die TV-Bilder offenbarten schnell, was das Foulspiel für furchtbare Folgen hatte: Knapp oberhalb des Stutzens hatte Hubner das Bein des NAC-Spielers aufgeschlitzt. Holtby drückte sich eine tiefe Fleischwunde notdürftig zusammen und konnte kaum hinsehen.
Manch einer dürfte sich an die berühmte Szene um Ewald Lienen erinnert haben: 1981 schlitzte Werders Norbert Siegmann dem Bielefelder den rechten Oberschenkel auf. Es gilt bis heute als das wohl brutalste und hässlichste Foul der Bundesliga-Geschichte.
Holtbys Ersatzmann rettet einen Punkt
Holtby, dessen Wunde zwar um einiges kleiner war als die von Lienen, musste dennoch ausgewechselt werden und humpelte mit einem weißen Tuch um das Bein vom Platz. Sittard-Verteidiger Hubner kam übrigens ohne Gelbe Karte davon.
Immerhin: Mohamed Nassoh, der für Holtby ins Spiel kam, rettete Breda in der Nachspielzeit noch das 1:1 in Sittard (90+2.).
Seit August 2025 steht Holtby, der für Schalke, Mainz, den HSV und Kiel insgesamt 226 Bundesligaspiele absolvierte, beim niederländischen Erstligisten Breda unter Vertrag.
Nun dürfte ihm erstmal eine längere Pause drohen. Eine genaue Diagnose für den Offensivspieler ist jedoch noch nicht bekannt.