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Trainer Faé und Elfenbeinküste gehen getrennte Wege

Kein neuer Vertrag für Erfolgscoach

Der 42-Jährige hatte nach dem WM-Gruppenspiel gegen Deutschland (1:2) für Aufsehen gesorgt, als er Bastian Schweinsteiger attackierte.
Emerse Fae im Gespräch mit Julian Nagelsmann während der WM
Emerse Fae im Gespräch mit Julian Nagelsmann während der WM
© IMAGO/Chai v.d. Laage
Der 42-Jährige hatte nach dem WM-Gruppenspiel gegen Deutschland (1:2) für Aufsehen gesorgt, als er Bastian Schweinsteiger attackierte.

Deutschlands Gruppengegner Elfenbeinküste (Cote d’Ivoire) hat einen Monat nach dem WM-Aus die Trennung von Nationaltrainer Emerse Faé bestätigt.

Der auslaufende Vertrag mit dem 42-Jährigen werde nicht verlängert, teilte der nationale Verband am Freitag mit. Das afrikanische Team war bei der Endrunde im Sechzehntelfinale an Norwegen (1:2) gescheitert.

Faé hatte nach dem Gruppenspiel gegen Deutschland (1:2) für Aufsehen gesorgt, als er Rio-Weltmeister Bastian Schweinsteiger wegen dessen Aussagen über den afrikanischen Fußball attackierte.

„Wir können es rassistisch nennen“

„Wir können es rassistisch nennen“, hatte Faé in Richtung Schweinsteiger gesagt, der in der ARD pauschal vom „afrikanischem Fußball“ gesprochen hatte, der „ein bisschen unorthodox“, „ein bisschen wild“ und „vielleicht auch manchmal nicht ganz so von der Taktik geprägt“ sei.

Faé war während des Afrika Cups 2024 vom Co-Trainer zum Chefcoach befördert worden – und holte dann mit dem Team die Trophäe. Bei der WM führte er sein Land erstmals in ein K.o.-Spiel.