Der italienische Fußballverband FIGC treibt seine Neuaufstellung weiter voran. Die zweimalige Fecht-Olympiasiegerin Diana Bianchedi wird Delegationsleiterin der Männer-Nationalmannschaft.
Sensations-Coup: Fechtstar Bianchedi führt Italiens Männer-Team
Italien wagt eine „Revolution“
Das kündigte FIGC-Präsident Giovanni Malago in einem Interview mit der Gazzetta dello Sport an. Damit übernimmt erstmals eine Frau ein Amt beim viermaligen Weltmeister.
Bianchedi leitet Italiens Sport-Revolution
Malago bezeichnete die Entscheidung als „kulturelle Revolution“. Bianchedi genieße internationales Ansehen und Glaubwürdigkeit und verfüge über einen umfangreichen sportlichen und akademischen Hintergrund.
Bianchedi hatte 1992 in Barcelona und 2000 in Sydney Florett-Teamgold gewonnen, zuletzt war sie Vizepräsidentin des Nationalen Olympischen Komitees Italiens. Die 56-Jährige ist ausgebildete Ärztin und hat unter anderem Management-Masterabschlüsse im Sportbereich.
Malago will Fußball neu vernetzen
Mit ihrer Ernennung wolle man den Dialog zwischen Fußball und dem übrigen Sport wiederbeleben, sagte Malago: „Es ist, als würde man den Fußball wieder ins Zentrum eines Dialogs mit dem Sport in seiner ganzen Breite stellen.“