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Luka Modric träumt von Rückkehr zu Real Madrid

Modric träumt von Real-Rückkehr

In der imposanten Historie Real Madrids sticht Luka Modric mit 28 Titeln heraus. Nach seinem Abschied in Richtung Mailand träumt der Kroate von einer Rückkehr zu den Königlichen.
José Mourinho spricht über das enge Rennen in der spanischen Liga. Der Real-Coach lässt in dem Zusammenhang eine Spitze gegen die Bundesliga da.
Lars Hinzberg
In der imposanten Historie Real Madrids sticht Luka Modric mit 28 Titeln heraus. Nach seinem Abschied in Richtung Mailand träumt der Kroate von einer Rückkehr zu den Königlichen.

Mit vier spanischen Meisterschaften, sechs Champions-League-Erfolgen und insgesamt 28 Titeln ist Luka Modric der in dieser Hinsicht erfolgreichste Spieler in der langen Historie von Real Madrid. Nach 13 Jahren endete die Zeit des Kroaten bei den Königlichen im vergangenen Sommer und den 39-Jährigen zog es noch einmal weiter zur AC Milan. Ans Aufhören denkt der Routinier noch lange nicht – und plant dennoch schon für die Zeit nach der Karriere.

„Das würde ich mir wünschen“, antwortete Modric nun in einem Marca-Interview auf die Frage, ob es ihn irgendwann wieder zu den Königlichen ziehen könnte. „Madrid ist mein Zuhause, und natürlich würde ich gerne eines Tages zurückkehren. Aber mal sehen, wie und in welcher Rolle, falls es dazu kommt.“

„Vielleicht die goldenste Zeit in der Geschichte Madrids“

Zumal Modric seinen Ex-Klub nach der Rückkehr von José Mourinho noch genauer verfolgt, als ohnehin schon. Der Portugiese lotste Modric 2012 nach Madrid und trainierte ihn dort ein Jahr lang.

„Wenn Mourinho nicht so hartnäckig gewesen wäre, hätte Madrid sich vielleicht aus den Verhandlungen zurückgezogen. Aber er war beharrlich und er liebte mich“, verriet der Kroate einige Details über seinen damaligen Wechsel und schob nach: „Ich hätte gerne länger mit Mourinho trainiert.“

Mourinho verließ Real 2013 und Modric prägte in der Folge gemeinsam mit Toni Kroos und Casemiro die „vielleicht goldenste Zeit in der Geschichte Madrids“, wie der Routinier nun erklärte. Entsprechend emotional gestaltete sich sein Abschied im vergangenen Sommer: „Ich sehe mir die Bilder von meinem Abschiedstag bis heute manchmal an. Wenn du die Leute auf der Tribüne weinen siehst, erfüllt dich das mit Stolz.“

Auch Modrics Familie hängt an Madrid

Nicht nur fußballerisch hängt das Herz des Kroaten weiterhin an dieser Zeit. Auch bei seiner Familie hat das Kapitel Madrid Eindruck hinterlassen.

„Mein erster Sohn wurde geboren, als wir in England waren, und er war zwei Jahre alt, als wir ankamen, aber er erinnert sich an seine gesamte Kindheit in Madrid. Jetzt ist er 16. Wenn du mit ihnen sprichst, wenn wir im Urlaub sind oder ich weiß nicht wohin, fragen sie dich: ‚Wann fahren wir nach Hause?‘ Und damit meinen sie Madrid“, schilderte Modric.

Vorerst wird seine Familie aber mit Mailand als neuer Heimat auskommen müssen. Bei den Rosseneri besitzt Modric noch einen Vertrag bis 2027. Nach dem Verpassen der Champions League in der vergangenen Saison will der 40-Jährige nun „alles geben, damit Mailand wieder gewinnt“.