Traumstart für Endrick bei Olympique Lyon. Beim 2:1-Sieg gegen Lille im Coupe de France traf der von Real Madrid ausgeliehene Brasilianer bei seinem ersten Einsatz direkt - und geriet nach Abpfiff regelrecht ins Schwärmen.
Real-Juwel schwärmt nach Traumstart
Real-Juwel schwärmt nach Traumstart
„Ich bin sehr glücklich, mit der ganzen Mannschaft spielen zu können“, zitierte ihn die L`Équipe. Besonders betonte er, wie schnell er sich integriert gefühlt habe: „Mit ihnen Englisch sprechen zu können, Witze machen zu können, spielen zu können - das ist sehr gut“. Sein Fazit fällt eindeutig aus: „Ich danke der Mannschaft, dass sie mich so gut aufgenommen hat“.
Endrick dankt Trainer Fonseca: „Er hat an mich geglaubt“
Neben dem Team richtete Endrick seinen Blick auch auf den Trainer. „Dank auch an Paulo, dass er mich an mich hat glauben lassen“, erklärte der Offensivspieler: „Ich bin sehr glücklich und ich danke Gott, in dieser Mannschaft zu sein“.
Dass er ausgerechnet beim Debüt trifft, beschrieb Endrick als perfekten Einstieg. „Es ist sehr gut, Tore zu schießen“, sagte er - ordnete das aber direkt ein: „Aber das Wichtigste, wie ich immer gesagt habe, ist der Sieg der Mannschaft“. Genau deshalb sei dieser Abend besonders: „Ich konnte der Mannschaft mit einem Tor helfen, und darüber bin ich sehr glücklich“.
Zeit bei Real Madrid „war sehr wichtig für mich“
Endrick kommt aus einer schwierigen Phase bei Real Madrid, wo er vergangene Saison unter Trainer Carlo Ancelotti und auch in dieser Spielzeit unter Nachfolger Xabi Alonso kaum eine Rolle spielte. Der heute 19-Jährige war 2024 zu den Königlichen gewechselt.
„Die Dinge passieren sehr schnell in meinem Leben, alles passiert sehr schnell“”, sagte er nun. Er sei „sehr schnell Profi geworden“ und „sehr jung berühmt“ gewesen.
Besonders prägend seien dabei die vergangenen Monate bei Real gewesen: „Die letzten sechs Monate, dich ich bei Real Madrid verbracht habe, waren sehr wichtig für mich“.
Endricks erstes Frankreich-Urteil: „Sehr gute Teams“
Endrick wurde auch auf seine ersten Eindrücke vom französischen Fußball angesprochen und erinnerte daran, dass er bereits mit Real im Stadion von Lille spielte - damals noch in der Champions League. „Das war ein schwieriges Spiel“, sagt er mit Blick auf das 0:1.
Vor dem Wechsel habe er außerdem mit französischen Spielern gesprochen, die ihn vorbereitet hätten: „Sie haben mir erklärt, wie es ist. Sie haben mir gesagt, dass die Intensität sehr hoch ist - und dass Leute von außen denken, dass es nicht so ist“.
Sein Eindruck bestätigte genau das: „Wenn du dort spielst, verstehst du, dass es in Frankreich sehr schöne Stadien gibt, sehr gute Spieler und sehr gute Teams wie Lille. Man muss bereit sein für die nächsten Spiele - und man muss den Kopf haben, um die nächsten zu gewinnen“.