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FC Barcelona bekommt von FIFA Transfersperre auferlegt

Einkaufsverbot für Barca bestätigt

Messi (r.) ist Rekordtorschütze des FC Barcelona
Messi (r.) ist Rekordtorschütze des FC Barcelona
© Getty Images

Die FIFA-Berufungskommission hat die Berufungen des spanischen Klubs FC Barcelona und des spanischen Verbands (RFEF) abgewiesen und die Entscheide der FIFA-Disziplinarkommission in den jeweiligen Fällen betreffend Schutz Minderjähriger bestätigt.

Die Katalanen dürfen damit in den kommenden zwei Transferperioden (ab Winter 2014/15) weder Spieler verpflichten noch verkaufen.

Barca war aufgrund von Verstößen gegen die Wechselbestimmungen bei Minderjährigen bestraft worden, hatte zunächst aber Einspruch gegen das Urteil der FIFA-Disziplinarkommission eingelegt und dadurch aufschiebende Wirkung erzielt.

Nur deshalb war auch der Wechsel des deutschen Torhüters Marc-Andre ter Stegen möglich gewesen.

Die FIFA bestätigte gleichzeitig die verhängte Geldstrafe von umgerechnet rund 370.000 Euro.

Der spanische Verband RFEF muss zudem 410.000 Euro zahlen und innerhalb eines Jahres sein Regelwerk und das bestehende System bezüglich der internationalen Transfers von Minderjährigen im Fußball ändern.

Nach der Bestätigung der Strafe kündigte der Verein noch am Mittwoch an, das Urteil vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne anfechten zu wollen.

"Der FC Barcelona wird keinen Entschluss teilen", hieß es auf der Vereins-Homepage, "der im Widerspruch zum Geiste von Masia steht."

La Masia, das Nachwuchszentrum der Spanier, sei "ein Vorbild an akademischer, menschlicher und sportlicher Ausbildung."