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La Liga, FC Barcelona: "Barcagate" schlägt hohe Wellen - Bartomeu äußert sich

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La Liga, FC Barcelona: "Barcagate" schlägt hohe Wellen - Bartomeu äußert sich

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"Barcagate" schlägt hohe Wellen

"Barcagate" schlägt hohe Wellen

Das "Barcagate" sorgt weiter für Unruhe beim FC Barcelona. Jetzt wollen die Barca-Bosse die Lage analysieren. Bartomeu äußert sich zu den Vorwürfen.
Barca soll angeblich eine Firma beauftragt haben, die auf Social Media negative Kommentare über eigene Spieler verbreitet. Die Klub-Bosse weisen die Vorwürfe zurück.
Jonas Nohe
Jonas Nohe

Die als "Barcagate" in die Schlagzeilen geratene Social-Media-Affäre rund um den FC Barcelona schlägt weiterhin hohe Wellen.

Nachdem der spanische Radiosender Cadena Ser berichtet hatte, dass eine vom Verein beauftragte Firma in den sozialen Netzwerken aktuelle und ehemalige Spieler sowie andere Personen aus dem Umfeld des Klubs diffamiert habe, hat Präsident Josep Maria Bartomeu dies inzwischen eingeräumt.

Thomas Müller (l.) ist mit seinen Bayern derzeit in starker Verfassung
(FILES) In this file photo taken on December 11, 2019 Bayern Munich's German interim head coach Hans-Dieter Flick (R) watches Bayern Munich's Brazilian midfielder Philippe Coutinho preparing for a throw in during the UEFA Champions League Group B football match between Bayern Munich v Tottenham FC  in Munich, southern Germany. - Bayern Munich head coach Hansi Flick said he is willing to grant Philippe Coutinho time to rediscover his best form after finding himself relegated to the bench behind Thomas Mueller in recent weeks. (Photo by Odd ANDERSEN / AFP) / ALTERNATIVE CROP (Photo by ODD ANDERSEN/AFP via Getty Images)
Benfica's  Portuguese defender Thomas Tavares (L) is challenged by Lyon's French midfielder Houssem Aouar during the UEFA Champions League Group G football match between Olympique Lyonnais and SL Benfica at the Decines Groupama Stadium, on November 5, 2019. (Photo by JEFF PACHOUD / AFP) (Photo by JEFF PACHOUD/AFP via Getty Images)
Lyon's Dutch forward Memphis Depay reacts in pain during the French L1 football match between Lyon (OL) and Rennes (SR) on December 15, 2019, at the Groupama Stadium in Decines-Charpieu, near Lyon. (Photo by ROMAIN LAFABREGUE / AFP) (Photo by ROMAIN LAFABREGUE/AFP via Getty Images)
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"Wir können bestätigen, dass ein Account dieser Firma negative Kommentare abgesetzt hat. Daher haben wir heute Morgen den Vertrag mit dieser Firma aufgelöst", sagte Bartomeu bei einer Veranstaltung am Dienstag.

Noch am Montag hatte Barca in einer Pressemitteilung die Zusammenarbeit mit "I3 Ventures" zwar bestätigt, dabei aber noch dementiert, dass das argentinische Unternehmen in Verbindung mit den Hetz-Accounts stehe.

Bartomeu und Co. unter Druck

Nachdem Cadena Ser Unterlagen vorlegte, die den Zusammenhang nachwiesen, gerieten Bartomeu und Co. neuerlich unter Druck.

Der Barca-Präsident betonte jedoch, die Firma sei zwar beauftragt worden, die sozialen Medien zu beobachten - dementierte aber zugleich, dass der Verein hinter der Hetzkampagne stehe: "Auf die Frage, ob wir den Auftrag gegeben haben, Personen oder Einrichtungen über die sozialen Medien zu diffamieren, lautet die Antwort: Nein! Und wir werden gegen jeden vorgehen, der uns das vorwirft."

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Die Aufregung in Reihen der Katalanen ist dennoch groß.

Messi: "Wirklich seltsam"

So groß, dass Bartomeu am Dienstagabend zunächst in einem Gespräch mit dem Mannschaftsrat um die ebenfalls in den sozialen Netzwerken beleidigten Lionel Messi und Gerard Piqué versuchte, die Wogen zu glätten.

"Der Präsident hat uns die gleichen Dinge gesagt, die er auf der Pressekonferenz gesagt hat", sagte Kapitän Messi in einem Interview mit der Mundo Deportivo: "Ich finde es wirklich seltsam, dass so etwas passiert ist. Aber sie sagten auch, dass es Beweise geben würde. Wir werden abwarten müssen, ob das wahr ist oder nicht. Wir können nicht viel sagen. Wir müssen abwarten und sehen, was mit uns passiert."

Für Freitag ist zudem eine Zusammenkunft des Präsidiums geplant: Dabei will Bartomeu gemeinsam mit seinen vier Vizepräsidenten und Geschäftsführer Òscar Grau die aktuelle Lage analysieren.

Besonders pikant: Laut Onda Cero soll bei "I3 Ventures" neben Kampagnen gegen aktuelle Spieler wie Messi und Piqué sowie ehemalige Vereinsgrößen wie Xavi, Carles Puyol oder Ex-Trainer Pep Guardiola auch ein Plan vorgelegen haben, Víctor Font öffentlich zu diffamieren.

Font will 2021 bei der Wahl des neuen Barca-Präsidenten antreten - als Gegenkandidat zum aktuellen Vereinsboss Bartomeu.