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"Hexenjagd": Cadiz-Profi wehrt sich

"Hexenjagd": Cadiz-Profi wehrt sich

Im La-Liga-Spiel des FC Cadiz gegen den FC Valencia soll Juan Cala Gegenspieler Mouctar Diakhaby rassistisch beleidigt haben. Doch der Angeklagte bestreitet die Vorwürfe.
Ein angeblich rassistischer Vorfall gegen Mouctar Diakhaby überschattet die Partie zwischen Cádiz und Valencia. Die Spieler der Fledermäuse verlassen daraufhin den Platz.
SID
von SID
06.04.2021 | 18:18 Uhr

Abwehrspieler Juan Cala vom spanischen Erstligisten FC Cadiz hat die erhobenen Rassismus-Vorwürfe gegen ihn vehement bestritten. Weil der Verteidiger am Sonntag seinen Gegenspieler Mouctar Diakhaby beleidigt haben soll, hatte der FC Valencia für 15 Minuten das Spielfeld verlassen. (Service: Tabelle von La Liga)

Er sei das Opfer einer "Hexenjagd", sagte Cala am Dienstag auf einer Pressekonferenz. Der 31-Jährige schloss zudem rechtliche Schritte gegen Diakhaby nicht aus. "Das ist eine Angelegenheit für meine Anwälte. Was ich sagen kann ist, dass ich meine Ehre verteidigen werde", sagte er.

Diakhaby erneuert Rassismus-Vorwürfe

Der Ligaverband untersucht derzeit den Vorfall. Valencia hatte als erste Mannschaft in der Geschichte der höchsten spanischen Liga aus Protest gegen rassistische Beleidigungen das Spielfeld verlassen. Nach 15 Minuten kam das Team zurück, allerdings ohne Diakhaby, der sich auswechseln ließ.

Diakhaby hatte ebenfalls am Dienstag seine Anschuldigungen in einem Video erneuert. "Ein Spieler hat mich beleidigt. Das ist nicht zu tolerieren. Ich kann das nicht zulassen", sagte der Franzose. Diakhaby behauptete zudem, ein Cadiz-Spieler habe gefragt, ob Valencia auf den Platz zurückkehren würde, wenn Cala sich entschuldige.