Scheiterte daran der Griezmann-Deal?

Scheiterte daran der Griezmann-Deal?

Die Verhandlungen zwischen Barcelona und Atlético Madrid bezüglich eines Griezmann-Transfers wurden offenbar abgebrochen. Grund dafür sollen irre Forderungen der Katalanen sein.
Nach einem Eklat um seine Reaktion auf rassistische Beleidigungen von Teamkollege Ousmane Dembélé hat Antonie Griezmann einen Werbepartner verloren.
Eklat hat Nachspiel für Griezmann
01:04
Alexandra Müller
von .. SPORT1
am 20. Juli

Seit Wochen wird über einen möglichen Wechsel von Antoine Griezmann zurück zu Atlético Madrid spekuliert.

Der FC Barcelona soll ein Tauschgeschäft angestrebt haben, um Großverdiener Griezmann von der Gehaltsliste zu bekommen und gleichzeitig nicht an Qualität einzubüßen.

Verhandlungen wurden offenbar abgebrochen

Laut der spanischen Tageszeitung Sport wurden die Verhandlungen zwischen dem FC Barcelona und Atlético Madrid nun jedoch abgebrochen.

Der Grund dafür sollen unrealistische Forderungen des FC Barcelona sein. Angeblich habe Barcelona gefordert, neben Saul Niguez noch 20 Millionen Euro zusätzlich von Atlético Madrid zu erhalten.

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Der andere Vorschlag der Katalanen war offenbar, Atlético-Star Joao Félix in den Deal einzubeziehen.

Für die Rojiblancos kam jedoch keine der beiden Möglichkeiten in Frage. Zudem sei Atlético angeblich ohnehin nicht in der Lage gewesen, das Gehalt von Griezmann zu bezahlen – obwohl der 30-Jährige wohl dazu bereit war, einer Gehaltsreduzierung zuzustimmen.

Premier-League-Klubs buhlen um Griezmann

Der mögliche Verbleib Griezmanns könnte für den FC Barcelona nun zum Problem werden. Der französische Nationalspieler soll Barcelona im Jahr rund 30 Millionen Euro kosten – zu viel Geld für einen krisengeschüttelten Klub, der die vorgegebene Gehaltsobergrenze nicht überschreiten darf.

Dennoch gibt es für den spanischen Pokalsieger noch Hoffnung, Griezmann von der Gehaltsliste zu bekommen. Laut Sport sollen auch der FC Chelsea und Manchester United Interesse am französischen Offensivspieler haben.