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Barca hatte kein Geld für Griezmann

Barca hatte kein Geld für Griezmann

Der Generaldirektor des FC Barcelona gibt einen Einblick in die Verpflichtung von Antoine Griezmann. Diese verlief alles andere als nach Plan.
Barcelona ist weiter im freien Fall. Gegen Atletico Madrid setzt es die nächste Niederlage, Luis Suarez verhöhnt seinen Ex-Trainer sogar. Ist dieses Barca noch zu retten?
. SPORT1
von SPORT1
am 9. Okt

Dass der FC Barcelona in jüngerer Vergangenheit nicht allzu gut gewirtschaftet hat, dürfte inzwischen jeder Fußballfan erkannt haben.

Die Katalanen plagen 1,3 Milliarden Euro Schulden, auch Superstar Lionel Messi konnte aufgrund der miserablen finanziellen Situation nicht gehalten werden. Dass der Verein finanziell so dasteht, ist kein Wunder, wenn man sich die Geschichte um die Verpflichtung von Antoine Griezmann vor Augen führt (Service: Ergebnisse von La Liga).

Der französische Weltmeister wechselte 2019 für 120 Millionen Euro von Atlético Madrid nach Barcelona. Und die Verpflichtung lief äußerst kurios ab, wie Barca-Generaldirektor Ferran Reverter berichtet.

„Wir haben das Gefühl, dass sie (der ehemalige Vorstand, Anm. d. Red.) bei der Unterzeichnung von Spielern nicht wussten, ob sie sie unter Vertrag nehmen können“, sagte Reverter bei der Vorstellung des Jahresberichts. Mit „sie“ ist in dem Fall vor allem Ex-Präsident Josep Bartomeu gemeint.

Barcelona hatte kein Geld für Griezmann

Reverter ergänzte: „Das war bei Griezmann der Fall, denn in der Nacht, als sie ihn unter Vertrag nahmen, wurde ihnen klar, dass sie kein Geld hatten, um ihn zu bezahlen.“ Reverter zufolge suchten Bartomeu & Co. nach einem Kredit von 85 Millionen Euro, um den Fehlbetrag zu decken – offenbar mit Erfolg.

Gelohnt hat sich dieses Investment nicht, Griezmann kehrte im Sommer nach zwei enttäuschenden Jahren zu Atlético Madrid zurück – auf Leihbasis.

Bei der Veranstaltung gab der spanische Topklub noch einen tieferen Einblick in die Zahlen. Er verkündete einen Nettoverlust von 481 Millionen Euro.