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Dani Alves rechnet mit Barca ab! "Dieser Verein hat gesündigt!"

Alves rechnet mit Barca ab

Für Dani Alves ist das zweite Barcelona-Kapitel nach nur einer Saison beendet. Jetzt blickt der erfahrene Brasilianer kritisch auf seinen Ex-Verein zurück und hat große Pläne für die Zukunft.
Andreas Christensen, der ehemalige Gladbacher, wechselt ablösefrei von Chelsea zum spanischen Top-Klub FC Barcelona. Der Däne erklärt, dass es für ihn schon immer ein Traum war, für die Katalanen zu spielen.
Für Dani Alves ist das zweite Barcelona-Kapitel nach nur einer Saison beendet. Jetzt blickt der erfahrene Brasilianer kritisch auf seinen Ex-Verein zurück und hat große Pläne für die Zukunft.

Barcelona-Legende Dani Alves ist seit Monatsbeginn nicht mehr Spieler der Katalanen. Vom Abschied nach seinem erneuten Aufenthalt bei Barca ist der 39-Jährige enttäuscht.

„Ich habe fünf Jahre lang davon geträumt, diesen zweiten Moment zu erleben“, blickte Alves auf seinen Rückkehrwunsch im Interview mit The Guardian zurück. Wie sein Abgang gehandhabt wurde, hat ihm nicht gefallen. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan von La Liga)

Alves: Barca hat „in den letzten Jahren gesündigt“

Was der Brasilianer zudem kritisiert, ist die Arbeit außerhalb des Platzes. „Die Mentalität ist genau das Gegenteil von dem, was wir vor ein paar Jahren aufgebaut haben“, stellte der dreimalige Champions-League-Sieger fest.

„Dieser Verein hat in den letzten Jahren gesündigt. Barcelona kümmert sich nicht um die Menschen, die für den Verein Geschichte geschrieben haben“, richtete Alves deutliche Worte an den Klub, für den er auch zwischen 2008 und 2016 aufgelaufen war.

Der aktuell vereinslose Profi möchte seine Karriere noch nicht beenden und sieht die anstehenden Weltmeisterschaften in Katar als Ziel. „Heute bin ich arbeitslos, aber es haben sich interessante Dinge ergeben“, ließ Alves offen, für welchen Verein er künftig auflaufen wird. (NEWS: Alle aktuellen Infos zu La Liga)

Neben Real Valladolid soll auch Athletico Paranaense an einer Verpflichtung des Routiniers interessiert sein. Dort würde Alves auf seinen ehemaligen Nationalmannschaftstrainer Luiz Felipe Scolari treffen.