La Liga>

Lewandowskis erstaunlicher Wandel: "FC Bayern hatte härtere Spieler"

Lewys erstaunlicher Bayern-Vergleich

Robert Lewandowski zieht einen interessanten Vergleich zwischen dem FC Bayern und Barcelona - und verrät, wie sehr er sich in Spanien verändert hat.
Robert Lewandowski weckt offenbar Interesse bei Chicago Fire, dem ehemaligen Klub von Bastian Schweinsteiger. Der 37-jährige Stürmer könnte zum neuen Aushängeschild des MLS-Vereins werden. Außerdem gibt es Transfergerüchte um Julian Ryerson, auf den der FC Barcelona angeblich ein Auge geworfen hat.
Robert Lewandowski zieht einen interessanten Vergleich zwischen dem FC Bayern und Barcelona - und verrät, wie sehr er sich in Spanien verändert hat.

Robert Lewandowski hat einen interessanten Vergleich zwischen dem FC Barcelona und seinem Ex-Klub FC Bayern gezogen. „Beim FC Bayern war die Mentalität anders, weil wir erfahrenere, härtere Spieler hatten“, sagte der Stürmer der Katalanen.

Einen massiven Unterschied habe demnach die Altersstruktur dargestellt. „Als ich beim FC Barcelona unterschrieben habe, sah ich viele junge Spieler, die strenger mit sich selbst sein mussten“, sagte Lewandowski im Podcast „High Performance“.

Lewandowski wechselte im Sommer 2022 von München nach Katalonien. Schon damals gehörte der heute 37-Jährige zu den mit Abstand erfahrensten Spielern Barcas. Was wohl auch ein Grund für seine Verpflichtung war.

Lewandowski lernt von der neuen Generation

„Der Klub sagte mir außerdem, dass sie jemanden wie mich brauchen, der ihnen zeigen kann, dass es nicht reicht, ein oder zwei oder drei Wochen an der Spitze zu stehen, und dass das, was man im Kraftraum macht, wichtig ist – dass es wichtig ist, jeden Tag hart zu arbeiten", führte der polnische Angreifer aus.

Lewandowski deutete an, dass er mit der bei Bayern praktizierten Vorgehensweise in Barcelona nicht nur auf offene Ohren traf. „Ich merkte, dass ihnen diese Art von Verhalten nicht gefiel, und sah auch, dass sie den Fußball sehr gut verstehen“, sagte er über seine teils deutlich jüngeren Kollegen.

Stattdessen setzten bei ihm selbst Veränderungen ein, wie er zugab: „Als ich sie besser kennenlernte, begann ich auch, von ihnen zu lernen.“ Lewandowski vermutet gar, dass die neue Generation den Sport sogar besser verstehe: „Empathie, alles, was den Fußball umgibt … das hat mir ebenfalls sehr geholfen."

Und weiter: „Ich war in einer anderen Welt, in einer anderen Generation. Ich bin älter als die Väter der Spieler. Ich bin zum Beispiel älter als der Vater von Lamine Yamal. Also sagte ich mir: Komm, ich muss auch von ihnen lernen.“

FC Barcelona: Vertrag von Lewandowski läuft aus

Im Sommer läuft Lewandowskis Vertrag bei Barca aus, die Zukunft ist ungewiss. Sorgen macht sich der Torjäger aber nicht: „Ich habe keine Angst davor, meine Karriere zu beenden, weil ich begonnen habe, mich auf Dinge vorzubereiten, die ich nach dem Fußball machen kann.“

Auch hier habe ein Wandel eingesetzt, machte er deutlich: Früher habe er nur Fußball im Kopf gehabt: „Aber jetzt weiß ich, dass ich dem Ende meiner Karriere sehr nahe bin. Ich weiß nicht, ob in ein, zwei, drei Jahren … vielleicht vier, ich weiß es nicht. Aber ich spüre keinen Druck.“

Abonniere den Fußball-Newsletter und bleib immer am Ball! Alle Tore, Transfers und News aus den internationalen Top-Ligen direkt in dein Postfach