José Mourinho hat über die Transferniederlage von Real Madrid im Fall Rodri gesprochen – auch wenn er selbst von einer Niederlage nichts wissen will.
Rodri-Schmach für Real Madrid? José Mourinho hält dagegen
Mourinho enthüllt Gespräche mit Rodri
„Ich habe ein paar Mal mit ihm gesprochen“, berichtete Mourinho bei El Chiringuito über Verhandlungen mit dem spanischen Weltmeister: „Real Madrid hat ihm ein sehr gutes Angebot gemacht.“ Doch Rodris Reaktion auf die Avancen der Königlichen fielen offenbar nicht nach dem Geschmack des portugiesischen Trainers aus.
„Rodri hatte Zweifel, er hat gezweifelt, und diese Zweifel haben auch bei mir Zweifel ausgelöst“, befand Mourinho. Rodri habe sich zwar „sehr korrekt“ verhalten, aber Madrid habe eine „solche Dimension, dass die Spieler nicht zweimal nachdenken können.“
„Ich komme mit der Liebe, die Real in mir weckt“
Rodri hatte sich bekanntlich für einen Wechsel zu Reals Erzrivale FC Barcelona entschieden. Ein Triumph der Katalanen? „Siege gibt es auf dem Platz. Siege sind die Punkte und die Trophäen“, meinte Mourinho.
Der Coach, der zum zweiten Mal an der Seitenlinie von Real stehen wird, sprach derweil auch über seine eigene Motivation für die Königlichen.
„Ich komme mit allem, was ich habe“, erklärte er: „Ich komme mit der Liebe, die Real Madrid in mir weckt, mit der Verantwortung, die Real Madrid verlangt, mit der Illusion eines Kindes, das noch nichts gewonnen hat. Ich komme mit absolut allem. Diese Dinge zu versprechen, wie man das vor 20 Jahren gemacht hat: Mit solchen Geschichten komme ich nicht.“
Die Fans von Madrid müssen sich dabei wohl auf einen neuen Mourinho einstellen. „Ich habe mich so sehr verändert. Ich würde sagen: dieselbe DNA – natürlich kann ich nicht verbergen, wer ich bin, oder versuchen, jemand anderes zu sein. Mit viel mehr Reife, weniger emotional, kontrollierter“, sagte er: „Aus Fehlern lernen, aber ich bereue nichts, denn ich denke, im Leben hilft es dir zu nichts, etwas zu bereuen, das passiert ist.“
Mourinho und seine klare Botschaften
Für einen Moment wurde es in dem Interview auch humorvoll: Als er auf das Hämatom in seinem Gesicht angesprochen wurde, stellte Mourinho klar: „Nein, es war keine Schlägerei. Das blaue Auge verdanke ich dem armen Lacosta, einem Jungen aus der Jugend. Er hat mich mit einem Ball getroffen, als ich eine Brille trug.“ Grinsend schob er hinterher: „Aber nicht deswegen wurde er im vergangenen Spiel nicht nominiert.“
Mourinho forderte außerdem ein hohes Maß an Engagement und Disziplin von seinen Spielern ein – und zwar als Selbstverständlichkeit. „Dieses Verhalten ist unantastbar“, betonte er. Seine Grundsätze beschrieb er als „gesunden Menschenverstand.“
„Zu sagen, dass ihr eine Stunde vor dem Training kommen müsst und nicht fünf Minuten vorher, ist gesunder Menschenverstand“, so Mourinho: „Das ist der Fußball von heute: Du musst früher da sein, du musst kontrolliert frühstücken – vom Ernährungsberater – du musst jeden Tag ins Gym zur Prävention. Das ist für uns. Alles, was ich verlangt habe, ist gesunder Menschenverstand.“
Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.