Barca gibt bei Álvarez auf
Der Alvarez-Ersatz verwundert sogar Flick
Sportdirektor Deco erklärt, warum der FC Barcelona bei Julián Álvarez umdenken musste und wie die Planungen für die Zukunft aussehen.
Der FC Barcelona hat seine Bemühungen um Julián Álvarez endgültig für beendet erklärt. Sportdirektor Deco erklärte beim Portugal Football Summit in Oeiras, dass der Klub für den Stürmer ein Angebot abgegeben habe, Atlético Madrid aber nicht verkaufen wollte. „Julián ist Vergangenheit. Wir müssen nach vorne schauen“, sagte Deco im Gespräch mit der AS.
Der Portugiese betonte, dass die Personalie nichts mit Raphinhas Entwicklung als Mittelstürmer zu tun habe. Nach dem Abschied von Robert Lewandowski habe Barca gezielt einen beweglichen Angreifer mit Kombinationsstärke gesucht. „Die Idee war immer, einen Neuner mit Beweglichkeit und der Fähigkeit zum Zusammenspiel zu holen. Julián war einer davon“, sagte Deco.
Transfer von Julán Álvarez zum FC Barcelona endgültig abgehakt
Als ein Transfer nicht zu realisieren gewesen sei, habe der Klub andere Optionen geprüft. Gabriel Jesus sei zunächst nicht Teil der Planung gewesen, habe sich nach dem Aus bei Álvarez aber als ideale Lösung erwiesen.
Der FC Barcelona verpflichtete den Brasilianer Anfang September von Arsenal und stattete ihn mit einem Vertrag bis zum 30. Juni 2029 aus.
Deco machte zugleich klar, dass der gescheiterte Vorstoß kein Grund für weitere Diskussionen sei. „Es gibt viele Geschäfte, viele Transfers, die nicht zustande kommen“, erklärte der Barça-Sportdirektor. Er hoffe, dass Álvarez bei seinem Klub zufrieden sei und dort weiterhelfe.
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