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Nach Hand-Fauxpas: Bastian Schweinsteiger über Eigenheiten der MLS

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Nach Hand-Fauxpas: Bastian Schweinsteiger über Eigenheiten der MLS

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Schweinsteiger verzweifelt an MLS

Schweinsteiger verzweifelt an MLS

Bastian Schweinsteiger nimmt mitten im Spiel den Ball in die Hand, weil ihn die Stadiontechnik verwirrt - und es gibt noch mehr, das ihm zu schaffen macht.
Mitspieler, Schiedsrichter, Flutlicht-Effekte: Bastian Schweinsteiger erlebt in der MLS einen Kulturschock. Besonders ein Erlebnis beim Auswärtsspiel in Los Angeles hat ihn verstört.

Sechs Spiele hat Bastian Schweinsteiger seit seinem Wechsel in die USA für Chicago Fire in der Major League Soccer absolviert.

An alle Eigenheiten der MLS hat sich der 32-Jährige aber noch lange nicht gewöhnt.

Beim 2:2 bei Los Angeles Galaxy passierte dem Weltmeister deshalb ein kurioses Missgeschick: In der 56. Minute nahm Schweinsteiger mitten im Spiel auf einmal den Ball in die Hand und verursachte so einen Freistoß für die Hausherren - weil zuvor auf einmal das Licht geflackert hatte, ein Teil des Torjubels im Stadion von Galaxy.

Schweinsteiger: "Sowas geht doch nicht"

"Sowas geht doch nicht", sagte Schweinsteiger anschließend im Interview mit der Süddeutschen Zeitung: "Es hat eh schon viel Show gegeben an diesem Abend: Feuerwerk vor der Partie, Konzert in der Halbzeit mit ausgeschalteten Lichtern. Das ist alles okay, aber während des Spiels sollte so was nicht passieren."

Auch davon abgesehen befindet sich Schweinsteiger noch in der Findungsphase, was den US-amerikanischen Fußball angeht.

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"Es passieren manchmal Dinge, die man überhaupt nicht verstehen kann", sagte der Mittelfeldspieler: "Das können Entscheidungen von Schiedsrichtern sein oder auch Laufwege und Pässe von Mitspielern."

MLS physisch "enorm stark"

Physisch sei die MLS "enorm stark, es mangelt jedoch an Spielverständnis", bilanzierte der einstige Profi des FC Bayern und von Manchester United nach den ersten Wochen in den USA, hält das aber für "normal. Wenn das nicht so wäre, würden die Leute nicht hier in Amerika spielen, sondern in der Bundesliga, der englischen Premier League oder in der spanischen La Liga."

Dafür, dass das eine oder andere auf dem Platz schief läuft, ist Schweinsteiger seinen Kollegen daher keineswegs böse.

Er werfe "niemandem etwas vor, das ist ganz alleine mein Problem", betonte Schweinsteiger: "Ich muss mich an diese Liga gewöhnen und mit diesen Situationen umgehen."

Aktuell belegt Schweinsteiger mit Chicago trotz nur eines Punktes aus den letzten drei Spielen als Sechster der Eastern Conference noch den letzten Playoff-Platz.

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