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Ibrahimović: „Lukaku hat ein großes Ego“

Ibrahimović: „Lukaku hat ein großes Ego“

Zlatan Ibrahimović äußert sich über die Vorfälle aus der letzten Saison mit Romelu Lukaku.
Das Zlatan Ibrahimovic sich an seinem Geburtstag selbst beschenkt, hat inzwischen Tradition beim Schweden. Auch zum 40. gab es ein neues Luxus-Auto für seinen Fuhrpark.
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von SPORT1

Im Viertelfinale der Coppa Italia der letzten Saison kam es zum hitzigen Aufeinandertreffen zwischen Zlatan Ibrahimović (AC Mailand) und Romelu Lukaku in Diensten Inter Mailands.

Die beiden Schwergewichte lieferten sich mehrere heftige Wortgefechte, die in einem Kopf-an-Kopf-Duell gipfelten. Nun hat Ibrahimovic mit der italienischen Zeitung Corriere della Sera über diese Szene gesprochen.

Ibrahimović: „Ich war schockiert“

„Er stritt zuerst mit Alessio Romagnoli, dann mit Alexis Saelemaekers. Ich intervenierte, um meine Teamkollegen zu verteidigen, und Lukaku griff mich auf persönlicher Ebene an. Ich war schockiert. Waren wir doch Teamkollegen bei Manchester United gewesen.“

Zlatan Ibrahimovic und Inters Romelu Lukaku liefern sich im Mailänder Knaller beim Viertelfinale der Coppa Italia einen heftigen Zoff.
06:16
Zoff im Mailänder Derby: Ibra provoziert Lukaku

Der egozentrische Stürmer-Star ließ sich diese verbale Attacke Lukakus allerdings nicht gefallen:

„Ich bin im Ghetto von Malmö aufgewachsen, und wenn jemand frontal auf mich zukommt, weise ich ihn in seine Schranken. Also traf ich ihn an seiner Schwachstelle: die Voodoo-Rituale seiner Mutter. Daraufhin verlor er die Kontrolle.“

Ibrahimović will mit Lukaku abrechnen

Lukaku wurde in der Vergangenheit mit Voodoo-Ritualen in Verbindung gebracht, die ihn laut dem Klubbesitzer seines Ex-Vereins FC Everton dazu bewegten, seinen Vertrag bei den Toffees nicht zu verlängern.

Ibrahimović sagte Lukaku demnach:„Lass die Jungs in Ruhe und mach deine Voodoo-Sch…!“

Die Aktion bereut Ibrahimović zwar nicht, ein paar Restzweifel hat der 40-Jährige dennoch: „Wir haben dieses Derby verloren. Ich bin vom Platz geflogen und dann habe ich mich verletzt. Es sind viele schlimme Dinge auf einmal passiert. Anscheinend haben seine Voodoo-Rituale Wirkung gezeigt“, erzählt der Schwede mit einem Lachen.

Ganz abgeschlossen hat Ibrahimović mit dem Lukaku-Vorfall aber noch nicht: „Ich muss auch mit ihm abrechnen. Ich hoffe, ihn bald zu treffen. Das sind Dinge, die auf dem Platz gelöst werden müssen. Ich hasse niemanden, am wenigsten Lukaku. Er hat ein großes Ego, er ist überzeugt, dass er ein Starspieler ist, und er ist wirklich stark. Hass ist eine schwierige Emotion.“