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Zlatan Ibrahimovic enthüllt Streit mit Mino Raiola und will Schadenersatz von Trump

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Zlatan Ibrahimovic enthüllt Streit mit Mino Raiola und will Schadenersatz von Trump

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Ibrahimovic: Schlimmer Streit mit Raiola

Ibrahimovic: Schlimmer Streit mit Raiola

Zlatan Ibrahimovic hat in seiner Autobiografie zahlreiche Geheimnisse veröffentlicht. So hatte er nicht nur einen heftigen Streit mit seinem Berater, sondern will sich auch mit Donald Trump anlegen.
Dass Zlatan Ibrahimovic auch mit 40 Jahren noch eine Maschine ist, ist klar. Nun schockte er aber mit einem extremen Workout auf Instagram.
. SPORT1
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von SPORT1

Schwedens Superstar Zlatan Ibrahimovic sorgt nicht nur auf dem Platz für Schlagzeilen, sondern mit seinen markanten Aussagen auch abseits davon.

Nun hat er ein neues Buch über sein Leben herausgebracht. Unter dem Namen „Adrenalin. Was ich noch nicht erzählt habe“ verrät er dabei einige bisher unbekannte Details über sein Leben.

Warum Ibrahimovic ohne Raiola verhandelte

So berichtet er auch von einem großen Zoff mit seinem Berater Mino Raiola. Streitpunkt war seine Vertragsverlängerung bei Los Angeles Galaxy 2019.

„Ich entscheide mich, noch ein Jahr in Amerika zu bleiben, und verhandle deswegen die Vertragsverlängerung. Ganz allein und ohne Mino etwas davon zu sagen, weswegen er sich tierisch aufregt. Es ist der schlimmste Streit, den wir je hatten“, schreibt er in seinem Buch.

Als Grund für diese Entscheidung erklärt „Ibra“, dass er sein gutes Verhältnis zum Besitzer der Galaxy nicht kaputt machen wollte.

„Wäre Mino nach meinem ersten Jahr in Amerika in die Verhandlungen eingetreten, hätte er alles Mögliche verlangt, auch Aktien von den Lakers und ein Fahrrad. Mino war zu stark für die Leute dort. Er hätte sie weggefegt, alles kaputt gemacht, und ich hätte nicht mehr in der MLS gespielt“, schildert er.

„Er hat mir das nie verziehen“

Dem 40-Jährigen hat es in Kalifornien nämlich sehr gut gefallen. Er fühlte sich dabei „wie im Paradies“ und genoss es, sich „endlich frei bewegen zu können, ohne überall von Fans umlagert zu werden“.

Dennoch kam seine Entscheidung bei seinem Star-Berater überhaupt nicht gut an.

„Das hat er mir sehr übel genommen: ‚Du hättest das nicht tun dürfen, Zlatan. Das ist mein Job. Ich hätte mich darum kümmern müssen.‘ Er hatte recht, natürlich hatte er recht. Aber ich hatte Angst, dass alles scheitern würde. Das habe ich ihm erklärt. Er hat mir das nie verziehen. Bis heute nicht. Ich habe ihn enttäuscht“, erläutert der Stürmer-Star.

Ibrahimovic will Schadensersatz von Trump

Etwas anderes ist die Beziehung vom Schweden zu Donald Trump. Einst besaß er eine Wohnung in einem der Hotels des ehemaligen US-Präsidenten.

„Ich hatte in New York ein Apartment im Trump SoHo in Manhattan, einem Luxushotel mit Apartments, Spa und Premiumservice. Absolut top. Wenn ich nicht dort war, habe ich es vermietet. Das lief wunderbar und war ein Supergeschäft“, schreibt er.

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Dann wurde Trump Präsident der USA und das Interesse an seinem Apartment sank rapide. „Niemand wollte dort mehr wohnen. Ich musste mein Apartment verkaufen, weil niemand es mehr mieten wollte. Dabei habe ich die Hälfte des investierten Geldes verloren“, erzählt er.

Deswegen will er von dem Milliardär Schadensersatz verlangen. „Früher oder später muss Trump mich dafür entschädigen“, meint er. Es ist jedoch fraglich, ob Trump darauf eingehen wird.

Raiola und Ibrahimovic mit kurioser Forderung von PSG

Darüber hinaus hat der Spieler vom AC Mailand noch einige weitere Anekdoten, die er mit seinen Lesern teilt. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Serie A)

So forderte er bei seinem Wechsel zu Paris Saint-Germain sogar ein Fahrrad. „Mino notiert alles auf einem Blatt Papier, und schließlich hat er das ganze Blatt mit Extras voll. ‚Willst du nicht auch noch ein Fahrrad, um damit mal in die Stadt zu fahren?‘, fragt er mich schließlich, um mich nach dieser endlosen Reihe von Forderungen aufzuziehen“, blickt Ibrahimovic zurück. Dem Superstar gefiel die Idee aber und er antwortete: „Sehr gut! Schreiben wir auch noch das Fahrrad mit rein.“.

Für die Verantwortlichen von PSG mag die Forderung zwar kurios gewesen sein, dennoch stimmten sie 20 Minuten später zu. Und so bekam Ibrahimovic, der keinen Kontakt mehr zu seinen Jugendfreunden hat („Je berühmter ich wurde, desto öfter hörte ich sie schlecht über mich reden.“), seinen Drahtesel.