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Serie A: Luka Jovic vor dem Aus dem AC Florenz? Trainer sorgt für Wirbel

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Serie A: Luka Jovic vor dem Aus dem AC Florenz? Trainer sorgt für Wirbel

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Trainer will Jović loswerden

Luka Jović glänzte einst bei Frankfurt, nun will ihn selbst der AC Florenz nicht mehr. Steht der Serbe erneut vor einem Wechsel?
Das Comeback des schwedischen Superstars Zlatan Ibrahimovic beim italienischen Fußball-Meister AC Mailand verzögert sich.
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von SPORT1

Luka Jović hat es auf seinem Karriereweg aktuell nicht einfach!

Nach seiner Glanzzeit bei Eintracht Frankfurt, als er mit Ante Rebic und Filip Kostic die Bundesliga aufmischte, wechselte der Serbe 2019 zu Real Madrid. Eine verheißungsvolle Zukunft wurde ihm prophezeit, die Fußstapfen bei den Königlichen waren aber wohl eine Nummer zu groß. (DATEN: Die Tabelle der Serie A)

Die Erwartungen konnte Jović nicht erfüllen, so dass er sich im vergangenen Sommer auf den Umweg zur Fiorentina in die Serie A begeben musste. Nach Medienberichten der Gazzetta dello Sport seien sie dort jedoch auch nicht mehr zufrieden mit dem 25-Jährigen. Folgt nun also der nächste Wechsel?

Dabei hatte alles so verheißungsvoll begonnen.

Wer 63 Millionen Euro für einen Spieler ausgibt, der muss durchaus überzeugt sein von den Qualitäten seines Neuankömmlings. Real Madrid blätterte im Sommer 2019 diese Summe für den damals 21-jährigen Jović hin. Eintracht Frankfurt freute sich über den Geldsegen, und beobachtete den weiteren Weg ihres Torgaranten.

Frankfurt mit deutlichen Transferplus

In der Rückrunde 2021 lieh man Jovic gar noch einmal aus Madrid aus - die Leihgebühr: eine fast läppisch wirkende Million Euro. Dass dies stellvertretend für die Meinungsänderung über Jović bei den Königlichen steht, dürfte anzunehmen sein. So ließ Carlo Ancelotti den Stürmer im vergangenen Sommer ablösefrei ziehen, sein Marktwert war schon damals in den Keller gestürzt. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Serie A)

Der AC Florenz war unmittelbar zur Stelle, freute sich auf die serbische Offensivunterstützung an der Seite des brasilianischen Stürmers Arthur Cabral.

Mit einem Jahresgehalt von kolportierten drei Millionen Euro schlug Jovic allerdings auch dort zu Buche, entsprechende Leistungen sollten demnach folgen. Soweit die Erwartungen.

Trainer hat keinen Bock mehr auf Jović

Doch Jović lieferte auch in der Toskana nicht wirklich. In der aktuellen Saison kam er zwar in 16 Ligaspielen zum Einsatz, seine Ausbeute von drei Treffern (kein Assist) liest sich für die Klubführung nicht nach einem gelungenen Transfergeschäft.

Auch der Trainer der Fiorentina, Vincenzo Italiano, ist offenbar nicht gut zu sprechen auf seinen serbischen Angreifer. So soll er dem Medienbericht zufolge gar bei der Klubführung vorgesprochen haben und um einen Transfer Jovićs im Winter gebeten haben. Er präferiere einen anderen Ersatz für Cabral, erwarte einen Ersatz noch im Januar. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Serie A)

50% der Transfereinnahmen an Real Madrid

Doch damit gehen die Probleme einher: In knapp zwei Wochen einen Abnehmer für Jović zu finden und gleichzeitig einen adäquaten Ersatz mit besserer Torquote dürfte auf dem europäischen Fußballmarkt bei einem niedrigen Transferbudget ein Hexenwerk sein.

Denn: Die Fiorentina hat nur 50 Prozent der Transfereinnahmen zur Verfügung. Wie im Kaufvertrag mit Real Madrid festgehalten wurde, ging der Transfer zwar ablösefrei über die Bühne, die Königlichen ließen sich allerdings 50 Prozent der Einnahmen aus einem Weiterverkauf zusichern.

Die Fiorentina steckt also in der Stürmer-Krise. Und wohin Jović weiterziehen könnte, ist ebenfalls noch nicht bekannt. In Frankfurt ist aber aktuell wohl eher kein Platz für ihn.