Journalist: Nick Woltemade kein Vollstrecker
Fabio Ravezzani sieht bei Juventus trotz Nick Woltemade und Randal Kolo Muani weiter ein Problem im Sturmzentrum.
Juventus fehlt nach Ansicht von Fabio Ravezzani ein verlässlicher Torjäger. Der Journalist und TV-Moderator nimmt dabei vor allem Nick Woltemade in den Blick, der im Sommer auf Leihbasis von Newcastle United nach Turin gewechselt war. Der deutsche Nationalspieler soll im Angriff neue Impulse liefern, überzeugt bislang aber vor allem durch seine Arbeit außerhalb des Strafraums.
Woltemade stand zuletzt beim Spiel gegen Lecce gemeinsam mit Randal Kolo Muani in der Startelf und war laut Ravezzani sichtbar ins Spiel eingebunden. Dennoch sieht der Journalist im 24-Jährigen nicht den gesuchten Mann für den Torabschluss.
Woltemade „ist kein Vollstrecker“
Bei TuttoJuve sagte Ravezzani: „Juventus fehlt aktuell zudem ein zweiter Stürmer. Woltemade hat gegen Lecce gut gespielt, viele Bälle berührt und war ein Protagonist. Aber er ist ein Spieler, der sich bewegt, den Ball abschirmt und seine Mitspieler in Aktionen bringt. Er ist jedoch kein Strafraumstürmer, kein Vollstrecker. Das war er nie und wird er nie sein.“
Nach den Abgängen von Dusan Vlahovic, Lois Openda und Jonathan David hatte Juventus seinen Angriff neu ausgerichtet.
Kolo Muani kehrte im Sommer nach seiner früheren starken Zeit bei den Bianconeri von Paris Saint-Germain zurück, Woltemade kam von Newcastle. Beide sollen die Torproduktion erhöhen, doch die gewünschte Konstanz im Abschluss fehlt bislang.
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