"Leben gerettet": Drama um Gala-Star

"Leben gerettet": Drama um Gala-Star

Omar Elabdellaoui zieht sich in der Silvester-Nacht offenbar empfindliche Verletzungen zu. Dem Profi von Galatasaray explodiert ein Feuerwerkskörper in der Hand.
Omar Elabdellaoui wechselte vor der Saison zu Galatasaray
Omar Elabdellaoui wechselte vor der Saison zu Galatasaray
© Imago
Lisa Obst
von SPORT1
am 1. Jan

Omar Elabdellaoui hat sich bei Silvester-Feierlichkeiten schwer verletzt. Der frühere Braunschweiger, derzeit beim türkischen Rekordmeister Galatasaray Istanbul unter Vertrag, hat nach Klubangaben Verbrennungen im Gesicht, eine Augenverletzung und Blessuren an der Hand erlitten. Dem Norweger soll ein Feuerwerkskörper in der Hand explodiert sein.

"Gott hat sein Leben gerettet", berichtete Trainer Fatih Terim nach einem Besuch im Krankenhaus dem Fernsehsender TV2: "Wir sind beide emotional geworden. Wir alle denken an nichts anderes als seine Gesundheit." 

Galatasaray bestätigte den Unfall. "Er schwebt nicht in Lebensgefahr", teilte der Klub mit.

Wenn du hier klickst, siehst du Twitter-Inhalte und willigst ein, dass deine Daten zu den in der Datenschutzerklärung von Twitter dargestellten Zwecken verarbeitet werden. SPORT1 hat keinen Einfluss auf diese Datenverarbeitung. Du hast auch die Möglichkeit alle Social Widgets zu aktivieren. Hinweise zum Widerruf findest du hier.
IMMER AKZEPTIEREN
EINMAL AKZEPTIEREN

Vereinspräsident Mustafa Cengiz allerdings erklärte: "Sein Zustand ist besser, aber ich denke, wir müssen ein bis zwei Wochen warten, um zu sehen, wie es läuft." Eventuell muss der Spieler am besonders stark geschädigten linken Auge operiert werden. In einigen Medien wird berichtet, dass dem 29-Jährigen sogar der Verlust seiner Sehkraft drohe. 

Elabdellaoui war bereits im Herbst ungewollt in die Schlagzeilen geraten. Nach einem positiven Coronatest beim Vize-Kapitän war die gesamte norwegische Nationalmannschaft unter Quarantäne gestellt worden. Das Länderspiel in der Nations League gegen Rumänien musste abgesagt werden.

Der Rechtsverteidiger war erst im Sommer von Olympiakos Piräus zu Galatasaray gewechselt.

Medienberichten zufolge hatte Elabdellaoui den Feuerwerkskörper in der Hand, als er explodierte.