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Sanés Tor zählt nicht: "Skandal für den türkischen Fußball"

Sanés Tor zählt nicht: „Skandal“

Leroy Sané und Galatasaray Istanbul kassieren eine bittere Pleite im Meisterschaftsrennen. Dem DFB-Star wird ein Treffer aberkannt - sein Verein spricht von einem „Skandal für den türkischen Fußball“.
Galatasaray hat seine beiden Top-Transfers Victor Osimhen und Leroy Sané offiziell vorgestellt. Tausende Fans bereiteten den Stars im Rams Park einen spektakulären Empfang.
Leroy Sané und Galatasaray Istanbul kassieren eine bittere Pleite im Meisterschaftsrennen. Dem DFB-Star wird ein Treffer aberkannt - sein Verein spricht von einem „Skandal für den türkischen Fußball“.

Bittere Pleite für Leroy Sané und Galatasaray Istanbul in der Süper Lig. Gegen Konyaspor unterlag der Tabellenführer mit 0:2 (0:0). Eine Schiedsrichterentscheidung sorgte dabei für mächtig Zündstoff.

Die Aufregerszene des Spiels: Der vermeintliche Führungstreffer von Sané kurz nach der Pause wurde vom VAR wieder einkassiert (49.)

Riesiger Wirbel um Sanés vermeintliches Tor

Nach einem weiten Ball von Noa Lang hatte Ex-Bayern-Flop Sacha Boey die Vorlage für Sané gegeben, der stark abschloss. Doch ausgerechnet Boey selbst sorgte dafür, dass der Treffer nicht zählte.

Schiedsrichter Atilla Karaoglan sah sich die Situation nämlich auf dem Monitor an und entschied nach Ansicht der Bilder auf eine Abseitsposition von Boey. „Diese Entscheidung sorgte für viel Diskussionsstoff“, schrieb zunächst die türkische Zeitung Fanatik.

Am Abend veröffentlichte Galatasaray dann ein Statement: „Das reguläre Tor, das Galatasaray im Spiel gegen Konyaspor erzielt hat, wurde trotz der eindeutigen Bestimmungen der Abseitsregel aberkannt. Dies ist ein Skandal, der für den türkischen Fußball inakzeptabel ist.“

Galatasaray erhebt heftige Vorwürfe

Der heftige Vorwurf des Vereins: „Der Schiedsrichter des Spiels und der VAR-Schiedsrichter Davut Dakul Celik, der bekanntermaßen ein fanatischer Anhänger des Teams ist, gegen das wir um die Meisterschaft kämpfen (Fenerbahce Istanbul, Anm. d. Red.), haben diese Entscheidung getroffen und nicht nur das Ergebnis eines Spiels, sondern auch das Vertrauen in die Fairness und Glaubwürdigkeit der Liga beschädigt."

Galatasaray forderte den Verband auf, „dass die betreffende Situation transparent untersucht wird und dass die erforderlichen Verwaltungsmaßnahmen in Bezug auf den VAR-Schiedsrichter unverzüglich eingeleitet werden.“ Und weiter: „Galatasaray lässt sich durch solche Spielchen nicht aufhalten.“

Bereits während des Spiels war Galatasaray mit der Entscheidung nicht einverstanden. „Nach der Überprüfung durch den VAR wird das Tor auf eine für uns unverständliche Weise aberkannt“, schrieb der Meister verärgert auf X.

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Durch die Niederlage hat Rivale Fenerbahce die Chance am Montag punktetechnisch gleichzuziehen. Galatasaray führt die Tabelle mit 55 Punkten an.

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