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Fury verhöhnt Joshua

Fury verhöhnt Joshua

Tyson Fury hält vor dem möglichen Megafight gegen Anthony Joshua nur wenig von seinem Landsmann. Joshua sei bei Weitem nicht sein schwierigster Gegner.
Tyson Fury ist in seiner Profikarriere noch ungeschlagen
Tyson Fury ist in seiner Profikarriere noch ungeschlagen
© Getty Images
. SPORT1
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von SPORT1

Box-Weltmeister Tyson Fury hat keine Angst vor einem möglichen Mega-Fight gegen Anthony Joshua.

Der Champion der IBF, WBA und WBO sei ein viel leichterer Gegner als Deontay Wilder, den Fury Ende Februar durch TKO in der siebten Runde besiegt hatte.

"Zu einhundert Prozent, Joshua ist überhaupt nicht gefährlich. Er ist wie ein großes Kuschelbaby", sagte der Brite bei ESPN: "Warum sollte ich an ihn glauben, wenn er von Andy Ruiz ausgeknockt wurde? Ein Last-Minute-Ersatz, der 300 Pfund (ca. 136 kg, Anm. d. Red.) oder wieviel auch immer wog und nicht trainiert war. Und Anthony Joshua konnte im Rematch nichts Gutes zeigen."

British boxer Tyson Fury celebrates after defeating US boxer Deontay Wilder in the seventh round during their World Boxing Council (WBC) Heavyweight Championship Title boxing match at the MGM Grand Garden Arena in Las Vegas on February 22, 2020. (Photo by Mark RALSTON / AFP) (Photo by MARK RALSTON/AFP via Getty Images)
LAS VEGAS, NEVADA - FEBRUARY 22:  Tyson Fury enters the ring prior to the Heavyweight bout for Wilder's WBC and Fury's lineal heavyweight title against Deontay Wilder on February 22, 2020 at MGM Grand Garden Arena in Las Vegas, Nevada. (Photo by Al Bello/Getty Images)
LAS VEGAS, NEVADA - FEBRUARY 22:  Deontay Wilder enters the ring prior to the Heavyweight bout for Wilder's WBC and Fury's lineal heavyweight title against Tyson Fury on February 22, 2020 at MGM Grand Garden Arena in Las Vegas, Nevada. (Photo by Al Bello/Getty Images)
LAS VEGAS, NEVADA - FEBRUARY 22:  (L-R) Former Heavyweight Champions Mike Tyson, Lennox Lewis and Evander Holyfield are honored prior to the Heavyweight bout for Wilder's WBC and Fury's lineal heavyweight title between Tyson Fury and Deontay Wilder on February 22, 2020 at MGM Grand Garden Arena in Las Vegas, Nevada. (Photo by Al Bello/Getty Images)
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Leckte Fury hier Wilders Blut?

Ruiz hatte Joshua im vergangenen Sommer völlig überraschend entthront, im Dezember holte sich der 30-Jährige (23 Siege in 24 Kämpfen) seine Gürtel mit einem Punktsieg zurück.

Spekulationen über Kampf gegen Joshua

"Er kann überhaupt nichts, er könnte dem 'Gypsy King' (Furys Spitzname) nicht einmal eine Kerze halten. Es gibt hier nur ein Schwergewicht und nur einen unbesiegten Weltmeister. Sie sind alle auf dem Weg gestürzt, der ungeschlagene Mann hat sie alle erledigt. Ich bin der Einzige! Ich, der Gypsy King - unschlagbar, uneinnehmbar, unzerbrechlicher Champion!", tönte WBC-Champ Fury.

In den vergangenen Tagen hatten sich die Anzeichen gemehrt, dass die beiden Briten in einem Vereinigungskampf aufeinandertreffen könnten. Wie die BBC erfahren haben will, können sich die Beteiligten vorstellen, dass der Kampf "über die Bühne gehen wird".

Bevor es aber zum mit Spannung erwarteten Vereinigungskampf kommt, müssen noch einige Hürden aus dem Weg geräumt werden. Zunächst einmal haben beide Boxer bereits Verträge mit anderen Gegnern geschlossen, die aufgehoben werden müssten. Während Joshua demnächst seine Titel gegen den Bulgaren Kubrat Pulev verteidigen müsste, hat Wilder schon einen Vertrag über die Revanche gegen Fury in der Tasche.

Fury denkt nicht ans Boxen

Dennoch soll die Fury-Seite intensiv an einem Kampf arbeiten, der möglicherweise noch in diesem Jahr stattfinden könnte.

Der 31 Jahre alte Fury (30 Siege und 1 Unentschieden in 31 Kämpfen) denkt allerdings im Moment nicht ans Boxen. Während der Coronakrise postet der Schwergewichtler regelmäßig private Workouts von zuhause.

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"Ich bin nicht wirklich positiv. Keiner dieser Kämpfe ist im Moment relevant. Es gibt kein Boxen, keinen Sport, nichts. Nichts passiert. Wenn man übers Boxen oder Traumkämpfe spricht, könnte man auch Boxer aus der Vergangenheit nennen, weil sowieso nichts real ist", meinte er.

Fury will bis 40 boxen

Anders als in der Vergangenheit, als Fury erklärte, nur noch zweimal in den Ring steigen zu wollen, denkt er nun nicht mehr ans Karriereende. "Ich werde kämpfen, bis ich 40 bin. Ich habe darüber nachgedacht und es gibt sowieso nichts anderes zu tun. Also werde ich wahrscheinlich weitermachen", erklärte er.

LOS ANGELES, CA - JANUARY 25: Deontay Wilder (L) and Tyson Fury face off during a news conference at Fox Studios on January 25, 2020 in Los Angeles, California. (Photo by Kevork Djansezian/Getty Images)
DIRIYAH, SAUDI ARABIA - DECEMBER 07: Anthony Joshua poses for a photo with the IBF, WBA, WBO & IBO World Heavyweight Title belts after the IBF, WBA, WBO & IBO World Heavyweight Title Fight between Andy Ruiz Jr and Anthony Joshua during the Matchroom Boxing 'Clash on the Dunes' show at the Diriyah Season on December 07, 2019 in Diriyah, Saudi Arabia (Photo by Richard Heathcote/Getty Images)
Illustration picture shows the WBA world champion belt in marge of a boxing training session in Charleroi, Thursday 17 October 2019 in Charleroi. On Saturday Belgian Merhy and Hungarian Szello will fight for the interim World Boxing Association World Cruiser Title. BELGA PHOTO VIRGINIE LEFOUR (Photo by VIRGINIE LEFOUR/BELGA MAG/AFP via Getty Images)
DUESSELDORF, GERMANY - NOVEMBER 28:  Tyson Fury in action with Wladimir Klitschko during their IBF/IBO/WBA/WBO World Heavyweight Championship title fight at Esprit-Arena on November 28, 2015 in Duesseldorf, Germany.  (Photo by Lars Baron/Bongarts/Getty Images)
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Die einzig wahren Box-Weltmeister

"Ich sehe niemanden, der mich herausfordern kann. Ich habe gerade den Besten ausgeknockt. Der schwierigste Gegner ist Deontay Wilder und wir haben gesehen, was mit ihm passiert ist."