Odom fordert Carter-Bruder

Odom fordert Carter-Bruder

Nach Logan und Jake Paul steigen die nächsten Promis für einen Showkampf in den Ring. Diesmal holt der Ex-NBA-Star Lamar Odom den abgestürzten Carter-Bruder in den Ring.
Aaron Carter (l.) und Odom Lamar steigen in den Ring
Aaron Carter (l.) und Odom Lamar steigen in den Ring
© Imago
Lisa Obst
von SPORT1
am 17. Juni

Ring frei für den nächsten Promifight!

Die Paul-Brüder haben es vorgemacht: Sowohl Jake als auch Logan Paul - bekannt geworden auf Youtube - haben mit ihren Kämpfen Millionengagen bekommen. So hat Logan Paul nach eigenen Angaben für seinen Kampf gegen Floyd Mayweather rund 20 Millionen Dollar Kampfbörse erhalten. (Alles zum Boxen)

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Von diesem Kuchen wollen nun Lamar Odom und Aaron Carter ihr Stück abhaben. Am Freitag steigen der ehemalige NBA-Star und Ex-Mann von Khloé Kardashian sowie der jüngere Bruder von Ex-Backstreet-Boy Nick Carter, der schon durch zahlreiche Skandale aufgefallen war, in den Ring.

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Veranstaltet wird der Fight von Damon Feldman, Gründer von Celebrity Boxing. Sein Ziel sei es, mit solchen Kämpfen "die WWE des Boxens" aufzubauen, wie er im Gespräch mit der New York Post erklärte. "Boxen ist in einer seltsamen Lage. Es gibt im Moment keine Kämpfer, denen man folgen kann. Die Prominenten sehen das als eine Möglichkeit, wieder ins Rampenlicht zu kommen und Geld zu verdienen."

Zur Kampfbörse der beiden Kontrahenten wollte sich der Promoter nicht äußern, allerdings wird der Kampf für 29,99 Dollar bei FITE-TV angeboten.

Kritik an Promifights

Feldman, der seine Firma 2003 gegründet hatte, organisierte bereits Kämpfe mit Tonya Harding, Jose Canseco und Nadya "Octomom" Suleman. "Wenn Sie 15 Minuten Ruhm hatten, gebe ich Ihnen die 16", beschrieb er sein Vorgehen.

Allerdings hat die neue Welle der Promifights nicht nur Anhänger. Bruce Silverglade, Präsident des Gleason's Gym in Brooklyn, sieht die Entwicklung mehr als kritisch. "Die meisten Boxer finden, dass es den Sport herabsetzt. Ich habe eine Menge Boxer im Fitnessstudio, die arbeiten und schwitzen und nicht annähernd die Anerkennung oder das Geld bekommen. Ich glaube nicht, dass die reinen Boxer das Ganze nur aus komödiantischen Gründen betrachten."