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Wegen Zoff mit Jake Paul: Floyd Mayweather sorgt für Riesen-Wirbel

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Wegen Zoff mit Jake Paul: Floyd Mayweather sorgt für Riesen-Wirbel

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Mayweather sorgt für Riesen-Wirbel

Floyd Mayweather weigerte sich bei seinem Schau-Kampf gegen Deji anzutreten, bis Jake Paul den Ring verließ. Danach holte er sich den Sieg in acht Runden.
Bei der Pressekonferenz vor dem Kampf von Floyd Mayweather und dem YouTuber Logan Paul rastet der Ex-Champion aus. Grund ist Pauls jüngerer Bruder.
. SPORT1
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von SPORT1

Am Sonntagabend ist Floyd Mayweather gegen den YouTube-Star Deji Olatunji zu einem Schau-Kampf in Dubai angetreten und verließ nach acht Runden den Ring als Sieger.

Bis es zum Aufeinandertreffen der beiden Boxer kam, dauerte es jedoch eine Weile. Wie der „Daily Mirror“ berichtet, soll sich Mayweather geweigert haben zu kämpfen, bis YouTuber Jake Paul seinen Platz am Ring verließ. Die Zuschauer mussten demnach zwei Stunden warten, bis der Hauptkampf anfing.

Zuvor kam es hinter der Bühne zu Auseinandersetzungen, die auch zu der Verzögerung des Kampfs führten.

Zum einen wurde darüber diskutiert, wie viele Minuten jede Runde dauern würde, wobei schon vorher angekündigt wurde, dass eine Runde zwei Minuten dauern soll. Auch die Größe der Handschuhe sorgte offenbar für Streit.

Paul sorgte für Verzögerung des Kampfs

Wie Paul in den sozialen Medien bestätigte, sei auch er ein Grund für die Verzögerung gewesen. „Floyd würde nicht kämpfen, wenn ich nicht gehen würde“, sagte der 25-Jährige und schrieb weiter: „Flaches Ego. Und KSI weigerte sich, in meiner Nähe zu sitzen. Ich habe ihn die ganze Veranstaltung über nicht gesehen, er hat sich versteckt.“

Paul und Mayweather sind in der Vergangenheit schon einmal aneinander geraten. Als Jake Pauls älterer Bruder Logan Paul im vergangenen Sommer mit Mayweather in den Ring stieg, nutze der jüngere Paul-Bruder die Gelegenheit und entriss Mayweather dessen Mütze, was eine Auseinandersetzung der beiden auslöste, wobei der YouTuber verletzt wurde.

Danach forderte Paul den ehemaligen Box-Weltmeister bei mehreren Gelegenheiten heraus, aber seine Forderungen wurden weitgehend mit Schweigen beantwortet. Mayweather empfahl Paul lediglich, dass er sich lieber auf einen Kampf mit Tommy Fury konzentrieren solle.

„Es ist wie es ist, er redet viel“

Gegen ihn hätte er aber sowieso keine Chance: „Er macht das gut, was er macht. Es ist wie es ist, er redet viel. Es ist anders, wenn man auf dem höchsten Level ist, sobald man gegen einen echten Kämpfer antritt, ist es für ihn vorbei“, sagte Mayweather und betonte lächelnd: „Natürlich will er gegen mich kämpfen, ich bin 50 Jahre alt.“

Wenn sich die Möglichkeit ergibt, dürfte Mayweather, der „erst“ 45 Jahre alt ist, aber nichts gegen einen Kampf gegen Paul haben. Nach eigenen Angaben soll er bereits für ein Telefonat vor dem Deji-Fight eine Million US Dollar verdient haben. Insgesamt soll ihm der Kampf laut „Global Titans“ CEO Uday Singh 25 bis 30 Millionen US Dollar eingebracht haben.

Mayweather hat auf dem Exhibition Circuit viel Geld verdient, seit er sich nach seinem Sieg über Conor McGregor im Jahr 2017 als Profiboxer mit einer perfekten Bilanz von 50 Siegen in 50 Kämpfen verabschiedet hatte.