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Thomas Röhler schwächelt - und hofft auf einen großen Wurf bei EM

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Thomas Röhler schwächelt - und hofft auf einen großen Wurf bei EM

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Röhler schwächelt vor EM

Röhler schwächelt vor EM

Olympiasieger Thomas Röhler hofft nach seinem schwachen Auftritt bei den deutschen Meisterschaften auf den einen großen Wurf bei der EM in München.
Als Ikone der deutschen Leichtathletik werden der Weitspringerin unzählige Fragen gestellt. Uns verrät sie im Exklusiv-Interview, welche die nervigste ist und was sie auf eine einsame Insel mitnimmt.
SID
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von SID

Rio-Olympiasieger und Europameister Thomas Röhler (Jena) hofft nach seinem schwachen Auftritt bei den deutschen Meisterschaften auf den einen großen Wurf bei der Heim-EM in München (15. bis 21. August).

„Speerwurf ist eine Disziplin, die nur mit Risiko, mit Geschwindigkeit funktioniert“, sagte der 30-Jährige. Für München sei er bereit, ins Risiko zu gehen, derzeit müsse er aber vorsichtig sein, sagte Röhler nach seinen 71,81 m und Platz fünf in Berlin.

„Ich glaube, ich habe im letzten Jahr gelernt, wie gefährlich Sport werden kann. Gesundheit steht für mich ganz oben, und ich habe Verantwortung für eine Familie“, sagte Röhler, der als Titelverteidiger für die EM gesetzt ist: „Dementsprechend passen wir da auf.“

Röhler: „Körper zuhören“

Die anstehende WM in Eugene/USA (15. bis 24. Juli) verpasst Röhler, weil er mit seiner Saisonbestleistung von 72,51 m weit von der geforderten Norm (85,00 m) entfernt ist. Olympia im Vorjahr hatte er wegen einer Rückenverletzung verpasst.

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„Wir sind in einer technisch filigranen Disziplin, und dann hast du die Komponente des eigenen Körpers. Wenn der die Technik, die du dir vorstellst, nicht umsetzen möchte, hast du ein Problem“, sagte Röhler.

Und weiter: „Wir wissen, wo wir stehen, wir wissen, was ab und zu mal rausrutscht. Das motiviert definitiv. Ich bin Europameister, ich stehe für das Event EM und freue mich riesig darauf. Alles, was vorher passiert, ist Risikomanagement. Klar wünsche ich mir weite Würfe. Irgendwann musst du einfach deinem Körper zuhören, und jetzt ist die Zeit, ihm mehr zuzuhören denn je.“

In Abwesenheit von Johannes Vetter hatte sich Julian Weber (Mainz) den deutschen Meistertitel gesichert. Der Olympia-Vierte, der in diesem Jahr bereits auf 89,54 kam, distanzierte die Konkurrenz mit 86,38 m deutlich.

Vetter, Ex-Weltmeister und deutscher Rekordhalter (97,76) aus Offenburg, hatte wegen Schulterproblemen abgesagt, für die WM besitzt er als Sieger der Diamond League im Vorjahr eine Wildcard. Bisher kam Vetter in diesem Jahr auf 85,64 m.