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Diamond League in Monaco: Kipyegons irre Weltrekord-Serie geht weiter

Irre Weltrekord-Serie geht weiter

Beim Diamond-League-Meeting in Monaco stellt Faith Kipyegon ihren dritten Weltrekord in diesem Jahr auf. Die deutschen Leichtathleten bleiben unter ihren Möglichkeiten.
Faith Kipyegon setzte ihre Weltrekordshow fort
Faith Kipyegon setzte ihre Weltrekordshow fort
© IMAGO/ABACAPRESS
Beim Diamond-League-Meeting in Monaco stellt Faith Kipyegon ihren dritten Weltrekord in diesem Jahr auf. Die deutschen Leichtathleten bleiben unter ihren Möglichkeiten.

Speerwurf-Europameister Julian Weber (28/Mainz) hat den angestrebten Sieg beim Diamond-League-Meeting in Monaco verpasst.

Die Medaillenhoffnung für die Leichtathletik-WM in Budapest (19. bis 27. August) blieb am Freitag mit 84,23 m klar unter der eigenen Bestweite und musste sich damit dem tschechischen Olympia-Zweiten Jakub Vadlejch (85,95 m) geschlagen geben.

Auch Sprinter Joshua Hartmann (Köln) und der deutsche Stabhochsprung-Meister Bo Kanda Lita Baehre (Düsseldorf) blieben im Fürstentum unter ihren Möglichkeiten.

Vor eineinhalb Wochen hatte Hartmann bei der DM in Kassel den 18 Jahre alten deutschen Rekord über die 200 m deutlich auf 20,02 Sekunden verbessert - über die 100 m wurde er nun in dennoch guten 10,15 Sekunden Sechster.

„Es hat ultra Spaß gemacht, hier zu laufen“, sagte Hartmann bei Sky, „ich bin sehr zufrieden. Hinten habe ich aber ein bisschen was liegen gelassen.“ Lita Baehre verzichtete nach übersprungenen 5,72 m beim Sieg des Amerikaners Christopher Nilsen (5,92 m) anscheinend verletzungsbedingt auf weitere Versuche. Art und Schwere der Blessur waren zunächst unklar.

Kipyegon läuft dritten Weltrekord in diesem Jahr

Olympiasiegerin Faith Kipyegon setzte ihre Weltrekordshow fort und pulverisierte die alte Bestmarke von Sifan Hassan. Nach Bestmarken über 1500 m und 5000 m flog die Kenianerin auch förmlich über die Bahn im Stade Louis II und stellte den Meilen-Weltrekord auf 4:07,64 Minuten. Die Niederländerin Hassan hatte die 1609,344 Meter vor vier Jahren ebenfalls in Monaco in 4:12,33 Minuten zurückgelegt.

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400-m-Hürden-Olympiasieger Karsten Warholm (Norwegen) gewann sein Rennen in 46,51 Sekunden souverän - es war die viertbeste je gelaufene Zeit.

Für die WM ereilte den Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) am Freitag eine weitere schmerzhafte Absage. Nach Weitsprung-Olympiasiegerin Malaika Mihambo (Muskelfaserriss) musste auch Staffel-Europameisterin Alexandra Burghardt wegen anhaltender Rückenprobleme für die Titelkämpfe passen.