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Leichtathletik: Skurrile Szene bei den Finals

Skurrile Leichtathletik-Szene

Das sieht man nicht aller Tage: Luis Rühl ist bei den Finals 2026 in Hannover in der Mixed-Staffel barfuß ins Ziel gelaufen. Das Podium verpasst er knapp.
Die Finals 2026 finden in Hannover statt
Die Finals 2026 finden in Hannover statt
© IMAGO/Ulmer/Teamfoto
Das sieht man nicht aller Tage: Luis Rühl ist bei den Finals 2026 in Hannover in der Mixed-Staffel barfuß ins Ziel gelaufen. Das Podium verpasst er knapp.

Ein „Schuhklau“ mit skurrilen Folgen: Triathlet Luis Rühl ist bei den Finals 2026 in Hannover in der Mixed-Staffel 1,4 km barfuß ins Ziel gelaufen. Trotz der starken Zeit von 4:44 Minuten verpassten die Darmstädter das Podium als Vierte knapp um 32 Sekunden.

Nach dem Schwimmen und Radfahren suchte der 20-Jährige vom Team DSW12 Darmstadt in der Wechselzone sekundenlang verzweifelt seine Laufschuhe. Nachdem ihm sein Teamchef zugerufen hatte, dass er an der richtigen Position stehe, rannte Rühl kurzerhand ohne Gummi unter den Füßen los.

Große Probleme habe ihm das nicht bereitet, sagte er danach im ZDF: „Am Ende hab ich’s schon ein bisschen gespürt, aber das hat man durch das ganze Adrenalin nicht so wahrgenommen.“

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Leichtathletik: Konkurrent hatte falschen Schuhen gegriffen

Der Auslöser für das Missgeschick war schnell gefunden: Jayden Scott Koslick vom Team Triathlon Potsdam hatte versehentlich zu den falschen Schuhen gegriffen. Da beide Teams ihre Plätze in der Wechselzone direkt nebeneinander hatten und die Modelle exakt gleich aussahen, kam es zur Verwechslung. So schilderte Koslick die Situation im ZDF. Dazu kam: „Fabian Schönke aus Lüneburg ist so unglaublich gut und hart Rad gefahren, dass ich in die Wechselzone gekommen bin und ich nicht mehr ganz klar bei Sinnen war.“

Zudem lief es sich für Koslick mit den falschen Schuhen alles andere als optimal, da seine Füße wesentlich kleiner als die von Rühl sind.

Auch Koslicks Teamkollegin Johanna Uherek erlebte turbulente Momente. Die Nachricht von der Disqualifikation erreichte sie erst direkt beim Ausstieg aus dem Wasser. „Ich hab das Chaos vor dem Start ein bisschen mitbekommen, und da hieß es schon: vielleicht Zeitstrafe, vielleicht disqualifiziert. Deswegen bin ich noch mal ins Wasser gesprungen und habe gehofft, dass wir vielleicht nur eine Zeitstrafe bekommen“, berichtete sie dem ZDF. „Als ich dann in die Wechselzone gekommen bin, hieß es schon, dass wir leider raus sind und so war es halt nur nochmal ein schnelles Schwimmen.“

Ihrem Teamkollegen machte sie jedoch keinen Vorwurf: „Er ist natürlich sehr enttäuscht. Ja, er macht sich ein bisschen Vorwürfe, aber das ist die Renndynamik. Das kann passieren, wenn’s so chaotisch ist, von daher: ist ärgerlich.“