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Deutscher Rekordhalter "joggt" ins EM-Finale

Rekordhalter „joggt“ ins EM-Finale

Der deutsche Hürden-Rekordler Emil Agyekum glänzt im EM-Halbfinale, der Weltrekordler läuft kaum schneller.
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Der deutsche Hürden-Rekordler Emil Agyekum glänzt im EM-Halbfinale, der Weltrekordler läuft kaum schneller.

Der deutsche Rekordhalter Emil Agyekum ist bei der Leichtathletik-EM ins Finale über 400 m Hürden „gejoggt“ und läuft am Freitagabend (21.40 Uhr MESZ) um eine Medaille.

Der 27 Jahre alte Berliner gewann sein Halbfinale im Alexander Stadium am Mittwochmittag ganz locker in 48,12 Sekunden und ließ dabei auf der Zielgeraden austrudeln.

Warholm schont Kräfte im Halbfinale

„Das war sehr entspannt heute. Ich habe ein bisschen geschlafen am Anfang. Dann bin ich einfach ganz entspannt weitergelaufen, habe mein Ding gemacht“, sagte Agyekum, der im Juli in 47,45 Sekunden den 44 Jahre alten deutschen Rekord von Ex-Europameister Harald Schmid um drei Hundertstel unterboten hatte.

Weltrekordler Karsten Warholm (Norwegen) gewann sein Halbfinale ebenfalls, musste in 48,00 Sekunden aber genauso wenig ans Limit gehen. Warholm kann sich in Birmingham den vierten Hürden-Titel in Serie sichern und damit Schmid überbieten, der von 1978 bis 1986 dreimal in Folge gewonnen hatte.

Souverän ins Finale lief auch Owe Fischer-Breiholz. Der U23-Europameister wurde in seinem Lauf in 48,23 Sekunden Zweiter hinter dem Schweden Oskar Edlund (47,81), der überraschend die beste Halbfinal-Zeit erreichte.