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Deutsches Sturz-Drama! "Ich stehe gerade am meisten unter Schock"

Sturz-Drama um deutsche Sprinterin

Franziska Schuster stürzt im Halbfinale über 100-Meter-Hürden bei der Leichtathletik-EM unglücklich. Anschließend überrascht sie mit einem Geständnis.
Die Leichtathletik-Europameisterschaften 2026 finden vom 10. bis 16. August in Birmingham statt und bringen über 1.600 Athletinnen und Athleten aus 48 Nationen zusammen, darunter Stars wie Armand Duplantis, Femke Bol und Malaika Mihambo.
Franziska Schuster stürzt im Halbfinale über 100-Meter-Hürden bei der Leichtathletik-EM unglücklich. Anschließend überrascht sie mit einem Geständnis.

Dieser Sturz sah extrem schmerzhaft aus! Hürdensprinterin Franziska Schuster kam bei der Leichtathletik-EM im Halbfinale über 100-Meter-Hürden böse ins Straucheln und schied aus.

Die Deutsche Meisterin über dieselbe Distanz erwischte in ihrem Lauf einen schwachen Start. Anschließend fand sie so gar nicht in ihren Rhythmus und blieb nach einem unruhigen Lauf an der siebten Hürde hängen. Danach geriet sie ins Stolpern und krachte dann im Straucheln mit voller Wucht mit dem Gesicht in die achte Hürde.

„Oh und jetzt der Sturz von Franziska Schuster. Ui, ui, ui. Sie hatte schon vom Start weg Probleme und ist nicht in den Rhythmus gekommen“, litt ZDF-Kommentator Marc Windgassen mit: „Ich kann gar nicht hingucken, wenn du mit dem Nachziehbein hängen bleibst, hast du einfach keine Chance.“

Der Sturz endete nicht nur schmerzhaft, sondern er bedeutet auch das Aus im Halbfinale über 100-Meter-Hürden für die deutsche Sprinterin, die sich nach ihrem Ausrufezeichen bei den Deutschen Meisterschaften (12,69 Sekunden) sicher mehr ausgerechnet hatte.

Leichtathletik-EM: Erster Sturz für Schuster

Dementsprechend frustriert zeigte sie sich anschließend auch im ZDF: „Ich habe den Start ein bisschen verpeilt und dann hatte ich eigentlich das Gefühl, dass ich gut ins Rennen komme. Leider ist mein Nachziehbein dann hängen geblieben“, sagte sie.

„Ich muss mich jetzt erstmal sammeln und das abhaken. Jetzt spüre ich noch gar nichts und bin fast emotionslos.“

Stürze gehören im Hürden-Sprint eigentlich zum Alltag. Umso überraschender kam anschließend das Geständnis der 24-Jährigen: „Das war tatsächlich mein erster Sturz. Deshalb stehe ich glaube ich gerade am meisten unter Schock.“

Wie Schuster verpassten auch Rosina Schneider (Sulz) und Lia Flotow (Rostock) den Endlauf. Schneider fehlten nach 12,96 Sekunden als Dritte ihres Halbfinals nur drei Hundertstelsekunden zum Weiterkommen, Flotow kam in 13,02 Sekunden auf Platz fünf in ihrem Lauf.

Europameisterin wurde schließlich nach Fotofinish im Finale die Niederländerin Nadine Visser vor der zeitgleichen Polin Pia Skrzyszowska, die 2022 in München gewonnen hatte – beide kamen nach 12,67 Sekunden ins Ziel, Visser war eine Tausendstel schneller. Platz drei ging an Laeticia Bapté (Frankreich/12,73).

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mit Sport-Informations-Dienst (SID)