Siebenkämpferin Sophie Weißenberg (Leverkusen) kann nach langer Leidenszeit bei der Leichtathletik-EM auf ein Top-Ergebnis hoffen. Die 28-Jährige lieferte mit 3911 Punkten einen starken ersten Wettkampftag ab und geht bei ihrem Meisterschafts-Comeback als Vierte in die Entscheidung um die Medaillen am Samstag. Für die WM-Fünfte Sandrina Sprengel (Stuttgart) ist der Traum vom Podest hingegen geplatzt.
EM-Siebenkampf: Weißenberg hofft weiter auf Medaille
Deutsche hofft weiter auf Medaille
In Führung liegt zur Halbzeit Adrianna Sulek-Schubert (3968/Polen), dahinter lauern die starke Niederländerin Sofie Dokter (3944) und Kate O’Connor (3926/Irland). Top-Favoritin Annik Kälin (Schweiz) ist Sechste (3846). Titelverteidigerin Nafissatou Thiam (Belgien) ist verletzungsbedingt nicht am Start.
Siebenkampf: Sulek-Schubert in Front
Weißenberg, die sich bei Olympia in Paris beim Aufwärmen die Achillessehne gerissen hatte, strebt in Birmingham ein Ergebnis von knapp 6600 Punkten an. „Dass das so gut wird, hätte ich mir nicht erträumen können“, sagte Weißenberg nach vier Disziplinen in der ARD.
Sprengel geht nach einem völlig verpatzten Lauf über die 100 m Hürden nur als 19. (3603 Punkte) in den zweiten Wettkampftag, Vanessa Grimm (Königsteiner LV) liegt auf Rang zwölf (3700).