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EM-Siebenkampf: Weißenberg hofft weiter auf Medaille

Deutsche hofft weiter auf Medaille

Sophie Weißenberg liefert an Tag eins einen starken Wettkampf im Siebenkampf und darf auf Edelmetall hoffen. Für eine andere Deutsche ist der Traum von einer Medaille hingegen geplatzt.
Die Leichtathletik-Europameisterschaften 2026 finden vom 10. bis 16. August in Birmingham statt und bringen über 1.600 Athletinnen und Athleten aus 48 Nationen zusammen, darunter Stars wie Armand Duplantis, Femke Bol und Malaika Mihambo.
Sophie Weißenberg liefert an Tag eins einen starken Wettkampf im Siebenkampf und darf auf Edelmetall hoffen. Für eine andere Deutsche ist der Traum von einer Medaille hingegen geplatzt.

Siebenkämpferin Sophie Weißenberg (Leverkusen) kann nach langer Leidenszeit bei der Leichtathletik-EM auf ein Top-Ergebnis hoffen. Die 28-Jährige lieferte mit 3911 Punkten einen starken ersten Wettkampftag ab und geht bei ihrem Meisterschafts-Comeback als Vierte in die Entscheidung um die Medaillen am Samstag. Für die WM-Fünfte Sandrina Sprengel (Stuttgart) ist der Traum vom Podest hingegen geplatzt.

In Führung liegt zur Halbzeit Adrianna Sulek-Schubert (3968/Polen), dahinter lauern die starke Niederländerin Sofie Dokter (3944) und Kate O’Connor (3926/Irland). Top-Favoritin Annik Kälin (Schweiz) ist Sechste (3846). Titelverteidigerin Nafissatou Thiam (Belgien) ist verletzungsbedingt nicht am Start.

Siebenkampf: Sulek-Schubert in Front

Weißenberg, die sich bei Olympia in Paris beim Aufwärmen die Achillessehne gerissen hatte, strebt in Birmingham ein Ergebnis von knapp 6600 Punkten an. „Dass das so gut wird, hätte ich mir nicht erträumen können“, sagte Weißenberg nach vier Disziplinen in der ARD.

Sprengel geht nach einem völlig verpatzten Lauf über die 100 m Hürden nur als 19. (3603 Punkte) in den zweiten Wettkampftag, Vanessa Grimm (Königsteiner LV) liegt auf Rang zwölf (3700).