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Leichtathletik-WM: Kopfüber in den Wassergraben! Meyer nach dramatischen Sturz raus - Krause weiter

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Leichtathletik-WM: Kopfüber in den Wassergraben! Meyer nach dramatischen Sturz raus - Krause weiter

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„Rückgrat ganz?“: Deutsches Drama

„Rückgrat ganz?“: Deutsches Drama

Lea Meyer scheidet nach einem dramatischen Sturz bei der Leichtathletik-WM in Eugene unglücklich aus. Gesa Felicitas Krause schafft es dagegen hauchdünn ins Finale.
Die Leichtathletin Alica Schmidt trifft bei einem Event in Berlin auf den Fußball-Weltstar Neymar und hat direkt eine Challenge im Kopf. Auch ihre Instagram-Follower bezieht sie mit ein.
. SPORT1
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von SPORT1

Was für ein Pech für Hindernisläuferin Lea Meyer.

Die 24-Jährige stürzte bei der Leichtathletik-WM in Eugene im Vorlauf unglücklich in den Wassergraben. Meyer war etwas unkonzentriert am Hindernis hängen geblieben und Kopf über in den Graben gefallen.

Komplett durchnässt rappelte sie sich zwar schnell auf, der Zeitverlust durch den Sturz war aber letztendlich zu groß.

Lea Meyer stürzte bei der WM unglücklich.
Lea Meyer stürzte bei der WM unglücklich.

Meyer ärgert sich über ihren Sturz

Meyer überholte zwar nach großem Kampf noch einige Kontrahentinnen und lief eine ordentliche Zeit in 9:30,81. Für mehr als Platz acht, der das Ausscheiden bedeutete, reichte es aber nicht.

Auch wegen der ordentlichen Zeit, zeigte sich Meyer nach dem Rennen im ZDF enttäuscht: „So tut es nochmal mehr weh, weil es bestätigt, dass ich gerade eine top Form habe. Das ist natürlich einerseits schön zu sehen, dass ich mich noch gut verkauft habe, aber es tut sehr weh zu sehen, was möglich gewesen wäre.“

„Ich bin nicht genug aggressiv auf die Hürde zugelaufen“, sagte Meyer über den heftigen Sturz. „Das war doof und ärgerlich.“

Bei der ARD erklärte sie zudem noch: „Als ich unten im Wasser drin war und mal die Augen aufgemacht habe, habe ich kurz gedacht: So, ist das Rückgrat noch ganz?“

Krause ergattert letzten Finalplatz

Mehr Glück hatte die zweimalige Hindernis-Europameisterin Gesa Felicitas Krause, die hauchdünn ins Finale eingezog.

Die 29-Jährige lief im sehr schnellen Vorlauf in 9:21,02 Minuten auf Platz sieben - mit acht Hundertstelsekunden Vorsprung reichte das für das Endlauf-Ticket.

Die jeweils ersten drei der drei Vorläufe sowie die insgesamt sechs nächstbesten Athletinnen zogen ins Finale am Mittwoch (19.45 Uhr Ortszeit/4.45 MESZ am Donnerstag) ein.

„Ich bin wirklich stolz auf das Rennen, im Moment kann ich nicht mehr mobilisieren“, sagte Krause im ZDF.

Leichtathletik-WM: Jeruto überzeugt im Vorlauf

Vorlaufschnellste war die für Kasachstan laufende Kenianerin Norah Jeruto, die im ersten Rennen auf 9:01,54 Minuten kam.

Krause hatte 2015 in Peking und 2019 und in Doha bei den Weltmeisterschaften jeweils Bronze geholt. 2017 war sie wie Meyer gestürzt und blieb im Finale in Topform ohne Edelmetall.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)