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Leichtathletik: Deutscher Sensations-Rekord nur in den USA möglich?

Deutscher Rekord nur in USA möglich?

Leo Neugebauer sieht die Bedingungen in den USA als „Hauptgrund“, dass er die Bestmarke von Jürgen Hingsen knacken konnte. Bei der WM in Budapest hat er nun eine Medaille im Visier.
Neugebauer erhofft sich eine Medaille
Neugebauer erhofft sich eine Medaille
© AFP/GETTY IMAGES NORTH AMERICA/SID/CHRISTIAN PETERSEN
Leo Neugebauer sieht die Bedingungen in den USA als „Hauptgrund“, dass er die Bestmarke von Jürgen Hingsen knacken konnte. Bei der WM in Budapest hat er nun eine Medaille im Visier.

Leo Neugebauer sieht sich nach seinem deutschen Rekord im Zehnkampf als Mitfavorit für die Leichtathletik-WM in Budapest (19. bis 27. August) - und schreibt seine Leistung maßgeblich den Bedingungen in den USA zu.

„Ich denke, dass eine Medaille möglich ist, vorausgesetzt, ich bleibe gesund“, sagte der College-Student der Stuttgarter Zeitung/Nachrichten: „Klar ist aber auch, dass die Olympischen Spiele in Paris in einem Jahr der noch viel wichtigere Wettkampf werden.“

Neugebauer hatte sich in der Vorwoche sensationell auf 8836 Punkte verbessert und war damit vier Zähler besser als Jürgen Hingsen 1984. "Da spielt die Tatsache, dass ich ein Jahr lang ohne Verletzung durchtrainieren konnte, eine wichtige Rolle", sagte Neugebauer über seine Leistungsexplosion: "Der Hauptgrund aber sind die Bedingungen, die ich hier an der Uni in Austin/Texas habe, nachdem ich mich 2020 für ein Sportstipendium in den USA entschieden habe."

In den USA erhalte Neugebauer „eine optimale Förderung. Die Konzentration von Wohnen, Sporteinrichtungen, Studienbedingungen und medizinischer Versorgung auf einem Campus ist einfach besonders und bringt viele Vorteile für mein Training und meine Leistungen“, sagte er: „Darüber hinaus haben wir vor Ort regelmäßig Physiotherapie und werden medizinisch überwacht. Und durch das Stipendium habe ich keinerlei finanzielle Belastungen.“