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Russischer Nationalspieler nach Unterschrift bei NHL-Team festgenommen

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Russischer Nationalspieler nach Unterschrift bei NHL-Team festgenommen

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Russischer Goalie festgenommen

Russischer Goalie festgenommen

Ein russischer Nationalspieler wird in Russland festgenommen. Statt dem geplanten Wechsel in die NHL droht ihm nun offenbar der Militärdienst.
Hertha BSC hat Sandro Schwarz als neuen Trainer verpflichtet, im Vorfeld erklärt er seine Zeit bei Dynamo Moskau und seinen Verbleib in der russischen Hauptstadt während des Angriffskrieges auf die Ukraine.
. SPORT1
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von SPORT1

Ein russischer Eishockey-Spieler ist nach seiner Unterschrift beim NHL-Team Philadelphia Flyers in Russland festgenommen worden.

Ivan Fedotov, der für sein Heimatland schon an den Olympischen Spielen teilgenommen hat, wird vorgeworfen, den verpflichtenden Militärservice in Russland umgehen zu wollen. Dies schreibt unter anderem die New York Times unter Berufung auf russische Medienberichte.

Zu der Festnahme soll es am Freitag in St. Petersburg gekommen sein. Der Torhüter wurde den Berichten zufolge zu einem Einzugs-Büro der russischen Armee gebracht. Fedotov, der zuletzt für ZSKA Moskau spielte und mit der Nationalmannschaft bei den Spielen in Peking Silber holte, hatte erst vor kurzem einen Einjahresvertrag bei den Flyers unterschrieben.

Fedotov droht Militärdienst

Ob der Goalie tatsächlich noch die Chance bekommt in die USA zu reisen, ist derzeit unklar. Ebenso wie sein aktueller Aufenthaltsort. Sollte der 25-Jährige tatsächlich vom Militär eingezogen werden, dürfte der Wechsel vom Tisch sein. Bis zum Alter von 28 Jahren in kann Russland jeder Mann einberufen werden, professionelle Athleten sind allerdings häufig nicht betroffen.

Chuck Fletcher, Präsident der Flyers, sagte, dass man die Berichte zur Kenntnis genommen habe und in der Situation ermittle.

Am Freitag begann in Russland auch der Prozess gegen die US-Basketballerin Brittney Griner, die seit Februar nach einer Verhaftung am Flughafen in Moskau festgehalten wird. Ihr Prozess soll russischen Angaben zufolge bis mindestens Dezember dauern, vorher wird sie wohl nicht freikommen.

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