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Hate Speech: Kampagne laut Sportpsychologe "wichtiger Schritt"

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Hate Speech: Kampagne laut Sportpsychologe "wichtiger Schritt"

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Hate Speech: Kampagne laut Sportpsychologe "wichtiger Schritt"

Die geplanten rechtlichten Konsequenzen könnten abschreckende Wirkung haben. Einige Sportlerinnen und Sportler haben aber Zweifel.
Viele Sportler begrüßen Kampagnen von DFB und Co.
Viele Sportler begrüßen Kampagnen von DFB und Co.
© FIRO/SID
. SID
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von SID

Ist im schwierigen Kampf gegen Hass im Internet ein Sieg möglich? Die neue Kampagne der großen deutschen Sportverbände ist in den Bemühungen ein großer Schritt, noch sind aber längst nicht alle Sportlerinnen und Sportler von der Wirksamkeit überzeugt, sagt Rene Paasch, Professor für Sportpsychologie. Viele Aktive begrüßen demnach die Bemühungen „als wichtigen Schritt zur Verbesserung ihrer mentalen Gesundheit“, sagte er dem SID.

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Das sei aber nicht die einhellige Meinung: "Einige äußerten auch Skepsis hinsichtlich der tatsächlichen Wirksamkeit und Nachhaltigkeit solcher Kampagnen." Zudem gebe es vermehrt den "Wunsch nach konkreter Unterstützung und Schulung im Umgang mit Online-Hass".

Die recht offensive Kampagne des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und der Deutschen Fußball Liga (DFL), die am Montag vorgestellt worden war, zielt auch darauf ab, Online-Täter leichter zur Rechenschaft ziehen zu können.

Der abschreckende Effekt solcher Kampagnen werde generell "in der wissenschaftlichen Literatur kontrovers diskutiert". Rechtliche Konsequenzen könnten laut Paasch aber durchaus "abschreckend wirken, insbesondere wenn sie konsequent durchgesetzt werden", wodurch das Ausmaß der Angriffe im Netz auf lange Sicht reduziert werden könnte. Es sei dabei wichtig, "dass diese Maßnahmen transparent kommuniziert und die Betroffenen ausreichend unterstützt werden".