Das Bundesinnenministerium hat den olympischen Sommersportverbänden rund 41 Millionen Euro für das Jahr 2025 in Aussicht gestellt. Diese Entscheidung basiert auf einer gemeinsamen Empfehlung einer Förderkommission, die aus Mitgliedern des BMI und des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) besteht. Diese Empfehlung entstand auf Grundlage des zuletzt veröffentlichten Berichtes der Potenzialanalysekommission (PotAS).
Sportverbände erhalten Millionen

"Deutschland ist eine begeisterte Sportnation. Unsere Athletinnen und Athleten des Team D geben alles für ihren Sport. Dafür haben sie die ganze Unterstützung verdient und deswegen fördern wir die Spitzenverbände bestmöglich", sagte Juliane Seifert, Staatssekretärin im Bundesinnenministerium: "Damit das Team D auch künftig weiterhin international exzellente Leistungen erbringen kann, müssen wir die Spitzensportreform gemeinsam weiter vorantreiben."
Projekt zumindest vorläufig gescheitert
Bis zur Umsetzung wird es aber noch dauern, denn das Projekt ist zumindest vorläufig gescheitert. Wie der SID aus Kreisen der SPD-Bundestagsfraktion erfuhr, erhält der Entwurf, welcher wenige Stunden vor dem Bruch der Ampelkoalition am 6. November durch das Bundeskabinett beschlossen worden war, nicht die erforderliche Unterstützung der Fraktionen von FDP und CDU/CSU.
Die Gelder werden auf 28 Spitzenverbände verteilt. Die Förderentscheidung umfasst laut Mitteilung "die Jahresplanung der Bundessportfachverbände des Spitzensports, darunter die Trainings- und Lehrgangsmaßnahmen der Spitzenverbände sowie die Teilnahme an Wettkämpfen, die im Hinblick auf eine Teilnahme an den Olympischen Spielen in Los Angeles 2028 von Bedeutung sind". Der Berechnungsschlüssel zur Verteilung der Fördermittel werde im Januar 2025 veröffentlicht.
„Gemeinsam mit den Verbänden und dem BMI setzen wir alles daran, die Potenziale bestmöglich zu fördern und die Wettbewerbsfähigkeit des Team D langfristig zu sichern“, sagte Olaf Tabor, Vorstand Leistungssport beim DOSB.